1. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier

Der Saisonstart in eine neue und aufregende Konzertspielzeit wird eröffnet von dem Opernjubilar Giuseppe Verdi im 200. Geburtsjahr: Die Ouvertüre zur Oper VESPRI SICILIANI (Sizilianische Vesper) steht auf dem Programm. Den Schwerpunkt des 1. Sinfoniekonzerts bilden jedoch zwei Meilensteine der romantischen Musik schlechthin: Robert Schumanns berühmtes Klavierkonzert a-Moll, op. 54 und Johannes Brahms’ 1. Sinfonie c-Moll, op. 68. Das Schumann-Konzert wird pianistisch ausgeführt von dem international renommierten, österreichischen Klaviervirtuosen Florian Krumpöck.

GMD Victor Puhl freut sich gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier auf viele musikalische Höhepunkte in 2013/2014 und – getreu dem Spielzeitmotto – auf das Glück, spielen zu dürfen!

Der 1978 geborene Wiener Pianist und Dirigent Florian Krumpöck zählte schon früh mit Rudolf Buchbinder, Gerhard Oppitz und Elisabeth Leonskaja einige der bedeutendsten Pianistenpersönlichkeiten unserer Zeit zu seinen Lehrern. Daniel Barenboim urteilte nach einem Vorspiel schlicht „ein wundervoller Pianist“ und ebnete damit den Weg zu einer viel versprechenden, internationalen Karriere. Aufgrund sensationeller Kritiken bei seinem Debüt in der Tonhalle Zürich mit dem RSO Moskau wurde er eingeladen, in bedeutenden europäischen Musikzentren, u.a. Wien, Salzburg, München, Zürich und Moskau, sowie in Israel, den USA, China und Südkorea zu konzertieren.

Krumpöck pflegt ein immenses pianistisches Repertoire, das neben kompletten Werkzyklen, wie dem Wohltemperierten Klavier von J. S. Bach, den 32 Klaviersonaten sowie den 5 Klavierkonzerten von Beethoven auch zahlreiche Ur- und Erstaufführungen umfasst und auch pianistische Extremwerke wie Regers Bach-Variationen oder Strawinskys „Trois mouvements de Petrouchka“ einschließt. Von der Deutschen Klaviermanufaktur Blüthner wurde ihm auf Lebzeiten ein eigener Konzertflügel zur Verfügung gestellt, der ihn auch auf Tourneen und bei Aufnahmen begleitet. Bisher erschienen mehrere CDs mit Solo- und Konzerteinspielungen von Werken Mozarts, Schuberts, Liszts und Webers.

Von seinem Mentor Daniel Barenboim angeregt, erweiterte er sein Repertoire um zahlreiche symphonische Werke und Opern und beschäftigte sich in zunehmendem Maße mit dem Dirigieren. Als Pianist gab er 2008 sein viel umjubeltes Solodebüt im Wiener Musikverein und spielte erstmals zwei komplette Zyklen der 32 Klaviersonaten von Beethoven. Krumpöck ist auch immer wieder in der Doppelfunktion von Dirigent und Pianist zu erleben, so erstmals 2010 beim renommierten Gulbenkian Orchestra in Lissabon und in der vergangenen Saison beim Sinfonieorchester Liechtenstein. Daraufhin wurde er zum Chefdirigenten des Klangkörpers ernannt. Auch in Zukunft wird Krumpöck am Klavier und am Dirigentenpult (zunehmend auch als Operndirigent) von sich Reden machen.

Do., 19.09.2013 // 20.00 Uhr // Großes Haus

Weitere Informationen: www.floriankrumpoeck.com

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