10 Bands 10 Minutes – 3 Fragen an die Bands der Bowie-Show

Ein bunter Blick auf die Trierer Musikszene

Am kommenden Donnerstag, den 29. Dezember 2016, steigt in Lucky’s Luke das mittlerweile ausverkaufte „10 Bands 10 Minutes“-Event, bei welchem jede der 10 teilnehmenden Bands in ihrem 10-minütigen Set ein David Bowie-Cover unterbringen muss.

Trier. Wir haben allen Bands drei Fragen gestellt und stellen euch nun die Teilnehmer und den Einfluss von Bowie auf ihre Musik vor. Heute dabei: vandermeer, Ichor und magret.

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10 Bands 10 Minutes

(Foto: vandermeer)

vandermeer 

(http://vandermeermusic.com)

Kurze Info zur Band. Wer seid ihr? Was macht ihr?

Wir sind die Band vandermeer. Andere leben in Hamburg, Berlin oder Wuppertal. Wir in Trier. Sound- und Musikmäßig halten wir es mit „Shoegazing-Indie“. (Das ist etwas „noiseig“, mal laut, mal leise – und auf der Bühne stehen auf dem Boden jede Menge Pedalboards, sagt unser Manager). Auf unserer Homepage  wird das Ganze von unserer Booking-Agentur so umschrieben: “Confidently stylish, massive, captivating! That’s vandermeer, that is – when they get you to dance with their Shoegazing-Indie music! Two words for the four guys: Must See! There’s nothing to add!” Vorher machten wir eher poppigen Singer-Songwriterkram. Nervte unseren Produzenten aber und davon gibt es ja eh schon genug. Wir sind also nicht mehr „nett“! In unserer Musik liegt (wie immer) viel Herzblut und wir (und alle anderen auch) glauben, dass man das auch merkt. Ist eben authentisch. Übrigens, wir sind unser eigener Booker, Produzent und Manager, also DIY und so…!

Zur Besetzung: Harmke van der Meer | voice & kaossilator, Florian P. Stiefel | guitar, kaossilator, noise & keys, Jo Hansson | bass, noise, synthesizer, Bernd Erasmy | drums & noise

Was können die Zuschauer von euren 10 Minuten in der Luke erwarten?

Hits, Hits, Hits und natürlich einen davon von David Bowie

Ein paar Gedanken zu Bowie: Hat er euch beeinflusst, wie schätzt ihr seine Bedeutung für die Musikwelt ein?

Sicherlich. Wen nicht? Große Type. Das Coole ist ja, dass Bowie gerade das machte, worauf er Bock hatte. Musikalisch hat er ja alle Stile verwurstet. Er war immer unangepasst und hat sich nie in Schubladen stecken lassen. Immer „open minded“ zu sein, das verbindet uns mit ihm.

 

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10 Bands 10 Minutes

(Foto: Ichor)

Ichor

(www.depthsofhorror.com)

Kurze Info zu eurer Band: Wer seid ihr? Was macht ihr?

Wir sind ICHOR aus Trier , uns gibt es seit 2008 und wir spielen Death Metal der brutaleren Gangart. Wir haben bereits mehrfach in Europa getourt, sowie in Israel. Im Januar fliegen wir erneut nach Polen, um unser 4. Album aufzunehmen , welches im Sommer weltweit über Bastardized Rec. veröffentlicht wird.

Was können die Zuschauer von euren 10 Minuten in der Luke erwarten?

Schnellen, brutalen Metal . Einmal einen Song von uns , wahrscheinlich vom Album Bethic Horizon und einen Song von David Bowie , wahrscheinlich Little China Girl.

Ein paar Gedanken zu Bowie: Hat er euch beeinflusst, wie schätzt ihr seine Bedeutung für die Musikwelt ein?

Uns hat er in keinster Art und Weise beeinflusst. Seine Bedeutung für die Musikwelt an sich kann natürlich nicht geleugnet werden. Allerdings war Lemmy von größerer Bedeutung für alle und für jeden.

 

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10 Bands 10 Minutes

(Foto: magret.)

margret.

(magret.bandcamp.com)

Kurze Info zu eurer Band: Wer seid ihr? Was macht ihr?

Wir sind Magret, eine vierköpfige Band, die in Trier ihren Ursprung hat. Unsere Musik genau zu beschreiebn fällt uns eher schwer, aber wenn man so will, ist das was wir machen eine Mischung aus gitarrenlastiger Musik mit wütenden Texten. Es lässt sich nicht leugnen, dass wir einen nicht unerheblichen Einfluss von Popmusik in unserer Musik wiederfinden. Oder ums sich ganz weit aus dem Fenster zu lehnen: ein bisschen wie die „Hamburger Schule“, nur kantiger und rauer. Un halt aus Trier.

Ein paar Gedanken zu Bowie: Hat er euch beeinflusst, wie schätzt ihr seine Bedeutung für die Musikwelt ein?

David Bowie war bevor wir gefragt wurden, ob wir bei dem Ten Bands Ten Minutes mitspielen möchten, nur 50 % der Band bekannt. Was allerdings dann schnell in Sachen Nachhilfe allgemeinen Musikwissens aufgearbeitet wurde. Sicher, David Bowie ist einer der wichtigsten Musiker im Bezug auf die positive Entwicklung von Pop und experimenteller Musik gewesen. Die Harmonien seiner Songs sind unglaublich exakt und auf den Punkt bringend geschrieben. Für uns definitv ein großer Verlust dieses Jahr und ein großes Vorbild in Sachen Songwriting und Sound.

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Weitere Band-Vorstellungen folgen am Mittwoch!

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