10 Fragen an: Katrin Werner (DIE LINKE)

Vorstellung der Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl 2017

Im Zuge der Bundestagswahl 2017 wollen wir euch die Spitzenkandidaten aus Trier vorstellen und haben ihnen in diesem Rahmen jeweils 10 Fragen gestellt. Damit wollen wir euch eine kleine Entscheidungshilfe geben, mit der ihr am 24. September 2017 euer richtiges Kreuz setzen könnt.

Unsere nächsten Fragen gehen an Katrin Werner. Katrin Werner ist die Spitzenkandidatin der Linken für die Bundestagswahl 2017 in Trier und bereits Mitglied des deutschen Bundestags. In Berlin-Mitte geboren zog es die 44-Jährige aus privaten Gründen 2003 nach Trier. Die Einzelkauffrau ist seit 2009 im deutschen Bundestag für die Linke vertreten und ist seit dem Mitglied unter anderem im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Katrin Werner widmet sich vor allem der Behindertenpolitik und ist diesbezüglich auch Sprecherin der Bundesfraktion DIE LINKE. Des Weiteren setzt sich die 44-Jährige für die Menschenrechte und die Kinder- und Flüchtlingshilfe ein.

Hier sind unsere 10 Fragen an die Spitzenkandidatin der Linken Katrin Werner.

  1. Wie oft laden Sie Ihr Handy am Tag auf?

Einmal über Nacht. Falls das nicht reicht, irgendwo gibt es immer Steckdosen. Ich habe das Ladekabel immer dabei und kann auch im Auto aufladen.

  1. Guzij (Bonbons) oder Klappschmeer (Butterbrot)?

Die Klappschmeer bekommt meine Tochter für die Schule. Jetzt im Wahlkampf definitiv die Guzij, die wir an Infoständen und bei Veranstaltungen verteilen.

  1. Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Im Bundestag haben wir den Protest der Behindertenbewegung gegen das Bundesteilhabegesetz ins Plenum gebracht und den Menschen so eine Stimme gegeben.

In meinem Wahlkreis in Trier bin ich stolz darauf, dass sich Hunderte Menschen regelmäßig Rassismus in den Weg stellen und an Demonstrationen wie „Kein Platz für Rassismus“ teilnehmen.

  1. Was muss man unbedingt in Trier gemacht haben?

Das Karl-Marx-Haus besuchen! Im Karl-Marx-Jahr 2018, dann auch unbedingt die Statue und die vielen Sonderausstellungen.

  1. Als Kind wollten Sie sein wie…?

Die Rote Zora.

  1. Ihre beste Notlüge?

„Ich hab‘ keinen Hunger.“ Wenn gerade was auf den Tisch kommt, das ich nicht mag.

  1. Guildo Horn oder Helmut Leiendecker als neuer Bundespräsident?

Mir wäre da der Gregor Gysi am Liebsten. Horn und Leiendecker können dann bei der Amtseinführung das Abendprogramm übernehmen.

  1. Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen. – Karl Marx

  1. Welches Buch würden Sie ihrem 14-Jährigen Ich empfehlen und warum?

Das Tagebuch der Anne Frank. Anne Frank war auch in diesem Alter, als sie sich vor den Nationalsozialisten versteckte. Sie lebte in einer grauenhaften Zeit, die ich zum Glück nie erleben musste. Umso wichtiger ist es jedoch, dass man auch als junger Mensch einen Zugang zum Gedenken findet.

  1. Welches politisches Ziel, würden Sie als erstes, in der nächsten Legislaturperiode umsetzten wollen?

Ein Bundesteilhabegesetz erarbeiten, das seinen Namen verdient und eine inklusive Gesellschaft für alle zum Ziel hat. Aber da wären noch viele andere Dinge, wie das Verbot von Waffenexporten, die Abschaffung von Hartz IV, das Ende der europäischen Grenzpolitik und und und…

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