Valentinstag – hasst du noch oder liebst du schon?

Der jährliche Hype um den 14. Februar

Jährlich spalten sich die Gemüter um den besagten 14. Februar, am Valentinstag. Die einen meiden ihn zum Trotz, weil sie entweder unglückliche Singles sind oder das Ganze für kommerziellen Unfug halten. Die anderen lieben ihn und zeigen das auch gerne. Für andere wiederum ist es ein ganz normaler Tag wie jeder andere und kein Grund zum feiern.

Vor allem in den sozialen Netzwerken tummeln sich witzige Sprüche und Liebesgeständnisse zum Valentinstag. Kaum einem Tag im Jahr wird so viel Aufmerksamkeit geschenkt, ob nun positiv oder negativ.

Wir von 5vier sind durch die Straßen Triers geschlendert und haben die Passanten gefragt, ob sie denn zu den Valentinstag-Feierwütigen gehören oder nicht und bekamen erstaunlich oft nur Gelächter zur Antwort. Geht der 14. Februar den meisten tatsächlich einfach nur auf die Nerven, weil der Hype durch Medien und Marketing zu sehr aufgebauscht wird? Oder schenken sie im stillen Kämmerlein nun doch etwas der Liebsten oder dem Liebsten, um den Seelenfrieden der Beziehung nicht zu stören? Wie auch immer die Trierer den Valentinstag verbringen, wir von 5vier hatten das Gefühl, dass es beim Valentinstag schon lange nicht mehr nur darum geht, seiner Liebsten oder seinem Liebsten etwas Gutes zu tun. Viele nutzen den Tag auch, um sich eine schöne Zeit mit Freunden oder Familie zu machen.

Wer ist eigentlich dieser Valentin?

Der 14. Februar ist nicht nur in Deutschland der Tag der Liebenden, sondern auch in vielen anderen Ländern. Die Läden und Internetverkäufe sind voll von Präsentideen und Valentinstagsgeschenken. Viele glauben daher, dass der Tag vom Markt und Industrie für kommerzielle Zwecke erfunden wurde. Allerdings reicht der Ursprung vom Valentinstag bis in Mittelalter zurück. Es gibt verschiedene Thesen vom Ursprung, aber der bekannteste ist wohl der des heiligen Bischofs Valentin von Terni bzw. Valentin von Rom. Valentin soll als Priester Paare trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. nach kirchlichem Ritus getraut und den Paaren auch Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Kaiser Claudius II. missfiel diese Priestertätigkeit, da er tüchtige Soldaten für seine Armee und keine familientreuen Ehemänner brauchte. Valentin soll am 14. Februar im dritten Jahrhundert nach Christus enthauptet worden sein. Noch bevor das Urteil vollstreckt wurde, soll er der Tochter seines Gefängniswärters noch einen Liebesbrief geschrieben haben.

Ob der Tag der Enthauptung nun wirklich der 14. Februar war, lässt sich nur vermuten. Es kann ebenso gut sein, dass die Katholische Kirche den Todestag von Valentin mit einem Feiertag im alten Rom verknüpft hat. Der 14. Februar galt als Feiertag zu Ehren von Juno, der Göttin der Ehe, Familie und der Geburt. Schon damals sollen die Frauen an diesem Tag Blumen als Geschenk erhalten haben.

Würde man noch tiefer in vergangener Zeit stöbern, würden sich wahrscheinlich weitere Thesen um den berüchtigten Valentinstag auftun. Es gibt viele verschieden Überlieferungen, die alle mit unserem Valentinstag, so wie wir ihn heute feiern, zusammenhängen könnten.

Auch wenn viele Menschen den Valentinstag für reinen Unfug halten, wünschen wir denjenigen, die sich beschenken einen schönen Tag und dass die Liebe für das ganze Jahr hält und nicht nur an einem Tag – dem Valentinstag.

 

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