Pokalviertelfinale: Eintracht trifft auf den FV Engers

Kopf hoch nach der Niederlage gegen den VfB Stuttgart II

Nur wenige Tage nach der so bitteren 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart II ist Eintracht Trier bereits wieder gefordert. Im Viertelfinale des Rheinlandpokals treffen die Moselstädter auf dem Kunstrasenplatz in Oberbieber (Neuwied) auf den FV Engers. Die Gastgeber stehen derzeit an der Tabellenspitze der Rheinlandliga und peilen den Aufstieg in die Oberliga an.

Trier / Neuwied. Zunächst gingen die Köpfe nach unten, die Spieler in die Knie. Nach der bitteren Pleite in Stuttgart am vergangenen Samstag war den Blau-Schwarz-Weißen die Enttäuschung sichtlich anzumerken. Der SVE war im Schwabenland über 90 Minuten das stärkere Team, scheiterte aber unter anderem an der eigenen Chancenverwertung. Erst der anerkennende Applaus durch den mitgereisten Anhang aus der ältesten Stadt Deutschlands half den Akteuren wieder auf die Beine. „Wir mussten das jetzt schnellstmöglich abhaken. In der englischen Woche hat man aber auch gar keine Zeit, lange darüber nachzudenken. Wir haben den Fokus sofort auf das Pokalspiel gegen Engers gelegt“, schildert Eintracht-Coach Oscar Corrochano.

In der Tat wartet auf die Moselstädter am Mittwoch ein harter Brocken. Der FV Engers führt derzeit mit acht Zählern Vorsprung die Tabelle der Rheinlandliga an und schielt in Richtung Oberliga, wo der FVE zuletzt in der Saison 2007/2008 gegen das runde Leder trat. Aus diesem Grund warnt SVE-Trainer Corrochano auch massiv davor, den tieferklassigen Gegner zu unterschätzen: „Das ist für uns eine ganz wichtige Partie! Wir werden ins Spiel gehen, wie in eine Regionalliga-Begegnung.“
Personell entspannt sich die Lage in der Moselmetropole derweil wieder etwas. Die zuletzt gesperrten Christos Papadimitriou und Michael Blum stehen Corrochano wieder zur Verfügung und sorgen damit für weitere Alternativen. Antonyos Celik wird nach seiner im Testspiel erlittenen Verletzung zumindest diese Woche noch pausieren müssen. Hinter dem ein oder anderen Akteur steht derzeit aufgrund kleiner muskulärer Probleme noch ein Fragzeichen, Corrochano plant aber dennoch die Spieler mit nach Oberbieber zu nehmen. Weil es auf den Rasenplatz am Wasserturm in Engers noch kein Flutlicht gibt, findet die Partie auf dem Oberbieberer Kunstrasen statt. Anstoß ist um 19 Uhr. In einem möglichen Halbfinale wartet bereits Engers-Ligakonkurrent und Salmrohr-Bezwinger SG 2000 Mülheim-Kärlich auf den Gewinner.

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