Die Kino-Woche: GIRLS‘ NIGHT OUT – Hangover in weiblich

Schräger Mädelsabend in Miami

Wir haben die aufgeräumte Programm-Übersicht für die kommende Kino-Woche. Neustarts, Empfehlungen und was sonst noch so läuft.

Die genauen Spielzeiten der einzelnen Filme gibt’s auf Cinemaxx.de und bei Broadway Trier.

Neustart(s) der Woche:

GIRLS‘ NIGHT OUT

Wozu so ein Junggesellenabschied führen kann, wissen wir bereits seit Hangover. Doch dieses Mal sind die Ladies an der Reihe. In der derben Komödie GIRLS‘ NIGHT OUT feiern die fünf alten College-Freundinnen Jess (Scarlett Johansson), Pippa (Kate McKinnon), Frankie (Ilana Glazer), Alice (Jillian Bell) und Blair (Zoë Kravitz) Junggesellinnenabschied in Miami und bringen dabei aus Versehen einen Stripper um. Eine völlig verrückte Nacht beginnt.

 

Weiterhin im CinemaxX im Programm:

 

Kopfkino im Broadway

Während es im Cinemaxx immer gerne laut wird, gibt es im Broadway Trier auch leisere Töne zu hören…

Die Verführten (deutsch und OmU)

Mit dem ersten Thriller ihrer Karriere kehrt Regisseurin und Oscar®-Gewinnerin Sofia Coppola (Lost in Translation, The Bling Ring) zurück auf die große Leinwand. Ihre Adaption des Romans „The Beguiled“ von Thomas Cullinan spielt in einer Mädchenschule im Jahr 1864, die während des tobenden Bürgerkriegs eine sichere Zuflucht vor den Schrecken der Außenwelt bietet. Als in unmittelbarer Nähe ein verletzter Soldat entdeckt und zur Pflege in die Schule gebracht wird, gerät das geregelte Leben der Frauen durch seine Anwesenheit aus den Fugen. Schon nach kurzer Zeit erliegen die Frauen dem Charme des Soldaten – Eifersucht und Intrigen vergiften zunehmend das Zusammenleben. Es beginnt ein erotisch aufgeladenes Spiel mit unerwarteten Wendungen, das Opfer auf beiden Seiten fordert. (Quelle: Verleiher)

Nur ein Tag
 

Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen. Jetzt müssen sie feststellen, dass die junge Fliege geradezu bezaubernd ist. Aber wer bringt ihr nun bei, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten die beiden, der Fuchs sei der Todgeweihte. Und siehe da: Die frisch Geschlüpfte beschließt voller Mitgefühl für ihren neuen Freund, dass jetzt eben das ganze Leben in einen Tag muss – ein ganzes Leben inklusive dem ganz großen Glück! (Quelle: Verleih)

 

 Des Weiteren laufen:
  • In Zeiten des abnehmenden Lichts
  • Monsieur Pierre geht online
  • Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt
  • Get Out (OV)
  • Bob der Baumeister – Das Megateam
  • Boss Baby
  • Ein Kuss von Béatrice
  • Gregs Tagebuch 4
  • Hanni & Nanni – Mehr als beste Freunde
  • Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch
  • Monsieur Pierre geht online (OmU)
  • Wonder Woman
  • Wonder Woman (OV)

 

Und was läuft an der Uni? CineAsta!

Neben dem Standard-Programm gibt’s an dieser Stelle normalerweise auch einen Hinweis auf das wöchentliche Kinoprogramm des cineasta an der Universität Trier, wo zweimal wöchentlich (Dienstag und Mittwoch) Filme verschiedenster Genres und Epochen gezeigt werden.

Dienstag, der 04.07.2017

La La Land (OmdU)

Am kommenden Dienstag, den 04.07.2017, zeigt der CineAsta den Musicalfilm La La Land um 20 Uhr in Hörsaal 3.

Die einsame Mia (Emma Stone) ist eine leidenschaftliche Schauspielerin und träumt von einer ruhmreichen Karriere in Hollywood, doch im Moment muss sie noch als Kaffeelieferantin verdingen. Während Sebastian (Ryan Gosling) als Jazzpianist ebenfalls an seiner Karriere arbeitet, sitzt er noch am Klavier in Clubs, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Eines Tages treffen sich die beiden hoffnungslosen Träumer, die ihre Wünsche in Los Angeles verwirklichen wollen und verlieben sich auf den ersten Blick ineinander. Doch die Beziehung in einer vom Konkurrenzkampf geprägten Atmosphäre ist von Anfang an nicht leicht. Beide müssen auch feststellen, dass das Showbusiness härter ist als gedacht. Können sie gemeinsam die Herausforderungen bewältigen oder stehen ihre Träume der Liebe völlig im Weg?

Davor wird der Kurzfilm The Loung Bar gezeigt.

Mittwoch, der 05.07.2017

Ein Amerikaner in Paris (OmdU)

Nach La La Land zeigt der CineAsta am kommenden Mittwoch zum direkten Vergleich den Musicalfilm Ein Amerikaner in Paris in Hörsaal 3 um 20 Uhr.

Ein Hoch auf den gepflegten Eskapismus! Gestern konntet ihr schon in die bonbonfarbene Welt des Musicals eintauchen: Regisseur Damien Chazelle verbeugte sich mit dem Oscar-Abräumer „La La Land“ ehrfürchtig vor dem funkelnden Hollywood-Musical der 1950er Jahre. Aber es geht jabekanntlich nichts über das Original …oder doch? Um das zu beantworten, haben wir mit „Ein Amerikaner in Paris“ einen echten Klassiker im Programm, der seinerzeit mit sechs Oscars ausgezeichnet wurde. Der Ryan Gosling der 50er heißt Gene Kelly, statt Emma Stone wird Leslie Caron durch die Heile-Welt-Kulissen gewirbelt und Thema ist natürlich nichts Geringeres als die ganz große Liebe: Nach Kriegsende bleibt US-Soldat Jerry in Paris und feilt an seiner Karriere als Maler. Unterstützt wird er von der einsamen, aber reichen Erbin Milo, die darauf hofft, sich Jerrys Nähe erkaufen zu können. Doch Jerry verliebt sich stattdessen in die Parfümverkäuferin Lise, die wiederum mit dem erfolgreichen Sänger Henri anbandelt…

Davor wird der Kurzfilm Amélia und Duarte gezeigt.

 

Donnerstag, der 06.07.2017 (Sondertermin!) 

Seefeuer (OmdU)

Am Donnerstag, den 06.07.2017 gibt es eine Sondervorstellung. In Kooperation mit Amnesty und der Refugee Law Clinic zeigt der CineAsta die Dokumentation Seefeuer um 20 Uhr in Hörsaal 3.

Etwa 200 Kilometer von Italiens Südküste entfernt liegt die Insel Lampedusa, die in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen als erste Station auf dem Weg hunderttausender Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten machte. Regisseur Rosi verbrachte ungefähr ein Jahr auf der Mittelmeerinsel und fing ihre Kultur und das derzeitige Alltagsleben der Bevölkerung ein, während wöchentlich hunderte von Migranten an den Stränden anlandeten. Die daraus entstandene, zurückhaltende Dokumentation fernab der üblichen Nachrichtenbilder, konzentriert sich vor allem auf den zwölfjährigen, einheimischen Jungen Samuele. Ohne erklärenden Kommentar kommt der Film den Menschen sehr nahe und gibt ihnen ein Gesicht. Er wird somit zu einem wichtigen Zeitdokument zwischen Schönheit und Schmerz. Das wirklich Aufwühlende der Geschichten besteht darin, wie sehr der Ausnahmezustand schon zur Normalität geworden ist. Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären auf der Berlinale 2016.

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