RÖMERSTROM Gladiators Trier gegen die Crailsheim Merlins ohne Chance

Dritte Niederlage im vierten Spiel

Das war leider nichts. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier verlieren am vierten Spieltag ihr Auswärtsspiel mit 101:82 gegen die Crailsheim Merlins. Top-Scorer des Spiels war der ehemalige Trierer Sebastian Herrera mit 21 Punkten.

Schon vor Tip-Off ereilten die RÖMERSTROM Gladiators Trier schlechte Nachrichten. Top-Scorer Kyle Dranginis musste gegen Crailsheim zuschauen. Der Amerikaner hatte sich im Abschlusstraining eine Fuß-Verletzung zugezogen. Eine genaue Diagnose soll Montag erfolgen. Dann soll auch geklärt werden, wie lange der Shooting Guard ausfällt. Die Crailsheimer konnten ihrerseits zum ersten Mal mit dem gesamten Kader antreten. Sowohl Center Sherman Gay, als auch Guard Michael Smith meldeten sich vor Beginn der Partie rechtzeitig fit.

Triers Headcoach Marco van den Berg ging dennoch zuversichtlich in das Auswärtsspiel bei den Crailsheimern, die ihre letzte Partie gegen die Kirchheim Knights verloren hatten. Trier begann selbstbewußt und versuchte früh den gegnerischen Korb zu attackieren. Beide Mannschaften zeigten im ersten Viertel jedoch schwach Wurfquoten. Trier traf lediglich 43% seiner Würfe, Crailsheim sogar nur 35 %. Vor allem in der Defensive schien das Konzept von Trier zunächst aufzugehen. Von Merlins-Point Guard Frank Turner war in dieser Phase wenig zu sehen. So endete das erste Viertel knapp mit 16:15 für die Hausherren.

Im zweiten Viertel legte Crailsheim eine Schippe drauf. Vor allem Shooting Guard Chase Griffin übernahm nun das Zepter in der Offensive. Der US-Amerikaner erzielte im zweiten Viertel zehn Punkte und legte so den Grundstein für die 50:43 Halbzeitführung der Gastgeber. Trier schien in der Defense nicht mehr den Zugriff zu finden. Immer wieder konnte sich die Merlins freie Dreier erspielen oder fanden unter dem Korb ihre starken Center Sherman Gay und Patrick Flomo. Die RÖMERSTROM Gladiators hatten dem Inside-Spiel der Gastgeber wenig entgegenzusetzen. Dass Trier zur Halbzeit nicht deutlicher zurücklag lag vor allem an den guten Dreier-Quoten von Routinier Jermaine Bucknor (3/4, 75 %) und Flügelspieler Lucien Schmikale (2/2, 100 %). Zur Halbzeit schien die Partie deshalb noch recht ausgeglichen.

Doch dann schlug die Stunde des Sebastian Herrera. Der ehemalige Trierer lief im dritten Viertel richtig heiß. Mit einem 14:0 Lauf zum 70:47 zogen die Gastgeber den Trierern davon. 7 Punkte davon steuerte alleine Herrera bei, der zusätzlich noch mit vier Assists glänzen konnte. Am Ende erzielte der ehemalige Trierer insgesamt 21 Punkte. Ebenfalls einen Sahnetag erwischten Chase Griffin (18 Pkt, 10 Reb, 3 As) und Frank Turner (13 Pkt, 10 As), die beide ein Double-Double erzielen konnten. Offensiv stemmten sich auf Trierer Seite vor allem Kevin Smit und weiter Jermaine Bucknor gegen die hohe Niederlage. Doch Crailsheim zeigte sich unbeeindruckt von den Dreiern der Moselstädter. Mit einem 78:61 ging es in den Endspurt der Partie.

Trier versuchte im letzten Viertel noch mal heran zu kommen und spielte jetzt in der Offensive mit mehr Risiko und vielen Versuchen von draußen. Immer wieder fanden diese auch ihr Ziel, sodass am Ende bei den Gladiatoren gute 82 Punkte auf der Anzeigetafel zu Buche standen. Doch defensiv konnten die Moselstädter die Merlins nicht stoppen. Die Zauberer hatten an diesem Samstag-Abend auf alle Bemühungen der Gladiators eine Antwort. Insgesamt sechs Spieler punkteten bei den Gastgebern zweistellig. Zu viele wenn man auswärts etwas mitnehmen will. So sah es auch Headcoach Marco van den Berg nach der Partie: „Crailsheim war heute einfach zu stark für uns und hat das Spiel absolut verdient gewonnen. Wir haben es defensiv nicht geschafft die Guards der Gastgeber zu kontrollieren. Da sind wir einfach noch nicht weit genug. Auch unter dem Korb haben wir noch Baustellen.“

Für die RÖMERSTROM Gladiators ist die Niederlage gegen Crailsheim die bereits dritte im vierten Spiel. Nun stehen die Moselstädter am nächsten Spieltag gegen die Nürnberg Falcons unter Zugzwang.

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