200.000 Euro flammender Heizöl-LKW

Eine verheerende Kollision

Wenn ein Lastkraftwagen mit einem anderen kollidiert, wird es gefährlich und teuer. In diesem Fall kam es zu einem Schaden von 200.000 Euro. Beide Fahrer wurden schwer verletzt, schweben allerdings zum Glück nicht in Lebensgefahr.

Idar-Oberstein. Am Freitag, 30. Oktober 2015, kam es gegen 14:47 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L160 in Höhe der Ortschaft Fischbach.

Der 65-jährige Unfallverursacher befährt mit seinem LKW (Tankfahrzeug) die Hauptstraße aus Fischbach kommend in Fahrtrichtung L160. In Höhe der Einmündung zur L160 beabsichtigt der Unfallverursacher auf diese aufzufahren. Hierbei missachtet er die Vorfahrt des auf der L160 fahrenden 42-jährigen Geschädigten. Dieser befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem LKW die L160 aus Richtung Kirn kommend in Fahrtrichtung Herrstein. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

LKW Brand

Beide Fahrzeuge gerieten in Brand. Der Tanklastzug war mit ca. 2.000 Litern Heizöl beladen und geriet nach mehreren Explosionen in Vollbrand.

Die beiden Fahrzeugführer konnten sich rechtzeitig aus ihren Fahrzeugen befreien und wurden zunächst durch Ersthelfer vor Ort aus dem Gefahrenbereich gebracht. Durch die anschließend vor Ort eintreffende Notärztin wurden bei beiden Personen schwere Verletzungen festgestellt. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Beide Fahrer wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Weitere Personen wurden durch den Verkehrsunfall nicht verletzt.

Beide LKW brannten an der Unfallstelle vollständig aus. An der Fahrbahn entsteht Sachschaden, weiterhin entstehen im Umfeld der Unfallstelle Verunreinigungen durch ausgetretene Betriebsstoffe. Durch den Verkehrsunfall entsteht ein Gesamtschaden von ca. 200.000 Euro.

Die Vollsperrung der L160 wurde bis ca. 16:30 Uhr aufrechterhalten. Bis zur vollständigen Bergung der verunfallten Fahrzeuge am späten Abend blieb die L160 aus Richtung Herrstein in Fahrtrichtung Fischbach gesperrt.

Im Einsatz vor Ort waren zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen, ein Rettungshubschrauber,50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Idar-Oberstein und Herrstein mit insgesamt 12 Löschfahrzeugen, zwei Mitarbeiter der Straßenmeisterei Kirn sowie Beamte der Polizeiinspektion Idar-Oberstein.

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