Anna von Berg – Erschossen – Tot

Die Autorin Christa Blasius liest im Café-Restaurant "Zur Steipe"

Am Samstag dem 7. November 2015 um 18 Uhr wird die Autorin Christa Blasius ihr Krimidebüt „Hinter Mammutbäumen“ vorstellen. Ort des Geschehens ist das Restaurant-Café „Zur Steipe“ in der Dietrichstraße 54 – im belebten Zentrum von Trier. Dort erfährt man von der erschossenen Anna von und den Ermittlungen des Kommissar Schuster.

Trier / Trarbach. Ganz klassisch, könnte man sagen. Ein Kommissar geht von Haus zu Haus, von Nachbarn zu Gästen und stöbert geradezu in dem Leben der Erschossenen.

„Wann haben Sie sie gefunden“?“
„Heute früh habe ich Stimmen gehört – der Fernseher lief noch. Da lag sie, und dann das Blut. Ich wollte nur den Fernseher ausmachen.“
„Und haben Sie ihn ausgemacht?“
„Ja.“
„Sie haben die Tote gefunden und den Fernsteher ausgemacht.“
Millen [der den Kommissar gerufen hat] nickte.
„Haben sie sonst noch was gemacht?“
„Ich glaube nicht.“
„Wie viel Uhr war es?“
„Es muss nach sechs gewesen sein…“
[…]
„Was haben Sie sonst noch angefasst?“
„Ich glaube die Annie, am Arm, ob sie wirklich tot war.“

Anna (Annie) van Berg wird über die Befragungen des Kommissars lebendig. Man erfährt, dass sie aus Kröv kam, wie deren Schwester. Und – als Leser ist man eben schon etwas informiert (bzw. kennt die Spielregeln eines klassischen Krimis – dass diese Schwester namens Adelheid ein uneheliches Kind großziehen musste (da deren Freund bei einem Motorradunfall starb). Dagegen hat Anna einen Juristen geheiratet, und „hat ihr ganzes Leben lang noch nicht geschafft, und Kinder haben sie auch keine.“

Soviel von Seite 55 des Buches. Vorher auf Seite 46 fragt der Kommissar:
„Haben die Bergs Kinder?“
„Nicht wirklich. [antwortet ihm Herr Meyerling] Man spekuliert ob Raoul möglicherweise der Sohn des alten Herrn von Berg sein könnte.“
„Wer spekuliert?“
„Alle, würde ich sagen…“

Natürlich mischen sich Klischees, nein sie addieren sich in einem Krimi, der zu einem Geflecht an Beziehungen, Leidenschaften, an Familiendrama, an Hass und an Habgier wird.

„Wer spekuliert?“ ist geradezu ein Motiv des Krimis, der über das Fragen eine Geschichte schreibt und – so viel sei dann doch noch verraten – mit dem folgenden Satz endet:
Er würde den alten Herrn als Zeuge bei Gericht wiedersehen, hoffentlich.

Die Autorin freut sich, den beim Stephan Moll Verlag (www.verlag-smo.de) erschienenen Krimi Ihnen persönlich am Samstag, dem 7. November 2015 in dem Café-Restaurant „Zur Steipe“ am Hauptmarkt ab 18.00 Uhr zu präsentieren. – Life ist ein Krimi am besten zu genießen!

Als Buch kann „Hinter Mannutbäumen“ von Christa Blasius überall oder direkt beim Stephan Moll Verlag bestellt werden. Die ISBN lautet 978-3-940760-74-6 (10,00 Euro – 196 Seiten)

Stichworte: