Antwort der EU auf Trump: Zivilmacht oder Militärunion?

Ein Vortrag über die Beziehungen zwischen EU und USA

Seit gestern ist es offiziell: Donald Trump ist Präsident der USA und somit weltweit Thema Nummer eins. Passend dazu lädt die Volkshochschule Trier nun zum Vortrag „Antwort der EU auf Trump: Zivilmacht oder Militärunion?“ ein.

Es ist noch nicht lange her, da bezeichnete Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission und Befürworter einer europäischen Armee, die Gründung einer EU-Armee nur als einen Traum. Doch nachdem sich die Briten für den „Brexit“ entschieden haben und der neue US-Präsident Donald Trump eine negative Haltung gegenüber der Nato bekundet, hat die Diskussion um eine europäische Armee an Fahrt aufgenommen.

Wird die EU-Armee nun doch bald Realität? Ist die EU auf dem Weg zur Militärmacht? Was bedeutet das für die europäische Außenpolitik?  Darüber wollen wir uns austauschen und diskutieren.

Dem reflexartigen Ruf nach einer europäischen Militärunion nach der Wahl Trumps stellt der Referent, der sich als leidenschaftlicher europäischer Föderalist versteht, die Alternative einer Zivilmacht entgegen.

Input-Vortrag: Roland Vogt, Konversionsexperte und Friedensarbeiter

Moderation: Corinna Rüffer, MdB

Donnerstag,  den 9. Februar, 19 Uhr Volkshochschule Trier, Raum 5 Domfreihof 1B, 54290 Trier

Zu Roland Vogt:

Sein politischer Weg begann in den 60er Jahren bei den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF). Er war Gründungsmitglied der Grünen. In den 80er Jahren war er Abgeordneter im Deutschen Bundestag, währenddessen Mitglied des Verteidigungsausschusses für das Thema Rüstungskonversion, und gehörte zu den Gründern des Bund für Soziale Verteidigung (BSV). In den 90ern wurde er Referatsleiter für Konversion im Wirtschaftsministerium Brandenburg

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