Arbeit für Alle (die auch wirklich wollen)

Es gibt Stellen

80 Prozent der Betriebe in der Region suchen Personal. Ihr wollt Arbeit? Hier gibt es Stellen. Also Finger an die Tastartur und bewerben, was das Zeug hält. Folgende Zusammenfassung wurde unserer 5vier.de Redaktion von der IHK übermittelt.

Trier. Vor allem unter den beruflich Qualifizierten und Auszubildenden sind die Bewerber knapp.  

Über alle Qualifikationsniveaus hinweg haben Unternehmen in der Region Trier bereits Probleme, freie Stellen zu besetzen. Das zeigt eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier zur Fachkräftesituation, deren Ergebnisse nun vorliegen. Die meisten Probleme stellen sich den Betrieben demnach bei der Suche nach Auszubildenden sowie Mitarbeitern mit abgeschlossener Ausbildung. Recht schwierig ist es für sie zudem, höher Qualifizierte mit einer Fortbildung zum Fachwirt, Techniker oder Meister zu finden. Relativ entspannt ist währenddessen der Arbeitsmarkt bei Helferberufen und Akademikern.

In Zahlen: 39 Prozent der Umfrageteilnehmer können ihren Bedarf an Fachkräften, die über fundierte Fachkenntnisse und eine abgeschlossene, mehrjährige Ausbildung verfügen, nur noch mit größeren Anstrengungen angemessen decken. Und nur jedes dritte Unternehmen findet noch ohne Probleme geeignete Auszubildende, gerade in der Industrie. Insgesamt am größten ist der Bedarf an dual ausgebildeten Fachkräften: Mehr als 80 Prozent sind hier derzeit auf der Suche nach Personal.

Knapp sieben von zehn Befragten gehen davon aus, dass diese Probleme weiter zunehmen werden. Nur jeder 50. rechnet mit einer Entspannung der Situation. „Viele Unternehmen haben erkannt, dass sie gegensteuern müssen – und zwar schnell und nachhaltig“, sagt Martina Becker, IHK-Referentin für Fachkräftesicherung. Auf vielen Feldern sei die regionale Wirtschaft bereits stark engagiert, um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern: mit der Förderung des sozialen Miteinanders im Betrieb, betrieblicher Altersvorsorge, flexiblen Arbeitszeitmodellen, Gesundheitsförderung, Erfolgsbeteiligungen und mehr. An letzter Stelle stand allerdings die Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Pflege; die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist also ausbaufähig.  

Insgesamt haben sich an der Umfrage mehr als 150 IHK-Betriebe beteiligt, die mit zusammen etwa 25 000 Beschäftigten für mehr als ein Viertel der regionalen Wirtschaftskraft stehen, die in der IHK Trier organisiert ist. Alle Ergebnisse finden Sie im Ergebnisbericht unter www.ihk-trier.de > Standortpolitik.

Kontakt: IHK Trier, Martina Becker, Telefon (06 51) 97 77-9 10, E-Mail: martina.becker@trier.ihk.de

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