Ateliers für Flüchtlings-Künstler in Trier

Ateliers geöffnet

Es kommt nicht selten vor, das Künstler aus ihrem Heimatland fliehen müssen. Jeder aus der Region Trier, der im Bereich der Bildenden Künste tätig ist, weiß wie schwer es ist einen passenden Atelierraum zu finden. Nun stellt die TUFA geflüchteten Künstlern Atelierräume zur Verfügung.

Trier. Die TUFA, das Kultur- und Kommunikationszentrum in Trier, stellt ihre Kunsträume einen Monat lang als Gemeinschaftsatelier einschließlich Material und Werkzeug für die vielfältigen Formen der Bildenden Kunst zur Verfügung. Sie bietet geflüchteten und Asyl suchenden Künstlern, die vorübergehend oder langfristig in Trier bleiben, die Möglichkeit vor Ort künstlerisch tätig zu werden.

Die TUFA möchte den geflüchteten Künstlern die Möglichkeit geben, ihre künstlerischen Fähigkeiten, Haltungen, Aussagen, Erfahrungen und Hintergründe direkt und persönlich mit zu teilen und so am kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Trier teil zu nehmen.

Außerdem werden den geflüchteten Künstlern Kunstschaffende aus den Trierer Kunstvereinen an die Seite gestellt. Entweder um zusammen in der TUFA künstlerisch zu arbeiten oder um jemanden aus dem Kunstbetrieb an der Seite zu haben, der hilft künstlerisch Anschluss in Trier zu bekommen.

Das KUNSTASYL ist für interessierte Besucher während des Arbeitsprozesses geöffnet. Spontane Aktionen, die das KUNSTASYL positiv mit Leben füllen, sind gerne gesehen. Eine KUNSTASYL-Ausstellung mit den entstandenen Arbeiten ist zum Ende der Projektzeit in der Kunstetage im zweiten OG der TUFA  geplant. Der genaue Ablauf von KUNSTASYL ist aber ergebnisneutral und absichtlich offen angelegt, damit soviel wie möglich auch spontan entstehen kann.

Die TUFA sucht derzeit noch weitere geflüchtete Künstler, die Interesse haben, an dem Projekt teil zu nehmen.

Kontakt:

TUFA Trier; 06517182412 (englisch und deutsch) oder per email unter info@tufa-trier.de

 

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