Baden in der Mosel: Gefährlicher Leichtsinn

Der traurige Unglücksfalls, bei dem vor wenigen Tagen ein Jugendlicher beim Baden sein Leben in der Mosel verloren hat, scheint vier Unbelehrbaren keine Mahnung gewesen zu sein.

Am frühen Sonntagmorgen, 16. Juni, gegen 06.30 Uhr wurden der Polizei mehrere Personen im Bereich der Römerbrücke in der Mosel schwimmend gemeldet.

Die alkoholisierten, frierenden und spärlich bekleideten Personen im Alter von 23-31 Jahren ließen mit ihrem Verständnis von Frühsport eine feuchtfröhlichen Nacht ausklingen. Sie hatten das Wasser beim Eintreffen der Polizei bereits verlassen. Der Ernst der Situation, aufgrund der starken Strömung und der noch kühlen Wasser- bzw Außentemperatur, wurde von den drei Männern und einer Frau völlig unterschätzt. Sie räumten ein die Gefährlichkeit ihres Tuns noch rechtzeitig erkannt zu haben, zeigten sich einsichtig und gingen nach kurzen mahnenden Worten nach Hause.

An dieser Stelle soll nochmals ein ausdrücklicher Appell erfolgen, die lebensbedrohliche Gefahrenlage einer solch vermeintlich spaßigen Unternehmung, nicht zu verkennen.

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