Basketball: Dolphins feiern Überraschungssieg gegen Frankfurt

Die Immovesta Dolphins Trier haben in der RBBL erneut ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Das Team von Spielertrainer Dirk Passiwan feierte am 16. Spieltag einen hartumkämpften 80:73 (33:29)-Sieg gegen die Mainhatten Skywheelers aus Frankfurt.

Dirk Passiwan, Foto: Immovesta Dolphins

Überragender Akteur am Samstagabend war einmal mehr Bundesliga-Topscorer Dirk Passiwan. Der 35-jährige steuerte 27 Zähler, 14 Rebounds und zehn Assists zum Erfolg gegen Frankfurt bei – also ein Triple-Double. Neben Passiwan glänzten auch die vier Kanadier McLachlan, Ohama, Feser und Jassman. McLachlan machte 27 Punkte und fischte sich 12 Rebounds. Jassman kam auf 11 Zähler und 10 Assists. „Es war die beste Saisonleistung“, schwärmte Spielerin und Co-Trainerin Tara Feser nach dem Abpfiff. Spielertrainer Passiwan ergänzte: „Wir haben sehr gut als Team gespielt, jeder hat für den anderen gearbeitet.“

Von Beginn zeigten die Trierer Rollstuhlbasketballer eine starke Vorstellung. Vor 200 begeisterten Zuschauern erspielten sich die Dolphins bereits in der Anfangsphase eine 17:10-Führung (8. Min). Die Gäste aus Frankfurt ließen sich aber nicht abschütteln und blieben den Hausherren dicht auf den Fersen. Zur Halbzeit lag Trier knapp in Front (33:29). Auch nach der Pause sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Dolphins Mitte des dritten Viertels erstmals zweistellig in Führung gehen konnten (53:41, 27. Min.). Auf dem Parkett ging es immer härter zu: Frankfurt kassierte binnen einer Minute zwei unsportliche Fouls, Trier musste zwölf Minute vor Ende Abschied von Tara Feser nehmen (5. Foul).

Im Schlussviertel gelang es Frankfurt noch einmal auf 65:63 ranzukommen, doch die Dolphins behielten die Nerven. In einer hitzigen Schlussphase machten die Trierer weniger Fehler und waren an der Freiwurflinie etwas kaltschnäuziger als ihr Gegner. Nach einer zweiwöchigen Pause müssen die Dolphins am Samstag, dem 25. Februar, in Salzburg ran.

Immovesta Dolphins Trier: Ewertz (n. e.), Feser (4), Herrmann (5), Jassman (11), McLachlan (27), Moseley-Williams (0), Ohama (6), Passiwan (27), Schmitz (0) und Jewells (n. e.).

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