Dolphins lassen nichts anbrennen – HSV beim 94:55 chancenlos

Der Rollstuhlbasketball-Bundesligist GOLDMANN Dolphins Trier startete am Samstagabend mit einem klaren und verdienten 94:55-Heimsieg (17:10; 35:24; 68:38) über den Hamburger SV in die Rückrunde.

Obwohl vor dem Spiel Guard Hugh Anderson infolge einer Knie-Verletzung ganz ausfiel und Spielertrainer Dirk Passiwan gehandicapt (Wurfhand-Verletzung) und nur mit schmerzstillenden Mitteln spielen konnte, zeigten die Dolphins von Beginn an, dass sie als Favorit in die Partie gegangen waren. Nach einem Blitzstart führte man schnell zweistellig (5. Min. – 13:2), versäumte es aber, sich weiter entscheidend abzusetzen. So konnte sich der gegen den Abstieg kämpfende Aufsteiger aus der Hansestadt wieder heran arbeiten. Über ein 17:10 (1. Spielviertel) eilten die Trierer mit einem Zwischenspurt wieder auf 29:14 (15. Min.) davon, aber auch jetzt ließ man die Zügel wieder etwas schleifen, sodass man den HSV erneut herankommen ließ (35:24).

Eine entsprechende Ansprache von Coach Dirk Passiwan in der Halbzeitpause sollte dann allerdings ihre Wirkung nicht verfehlen: wie verwandelt und nunmehr hochkonzentriert kamen die Trierer zurück auf den Court und zeigten fortan ihre wahre Leistungsstärke. Angetrieben von Passiwan selbst (44 Punkte, 10 Assists und 8 Rebounds), hatte der vielleicht noch auf eine Überraschung hoffende Gast dem Angriffswirbel der Goldmann Dolphins nichts mehr entgegenzusetzen. Mit Ende des 3. Spielviertels, das die Trierer allein mit 33:14 für sich entschieden, stand der Sieger der Partie endgültig fest (68:38).

Und auch im letzten Spielabschnitt ließen die Goldmänner nichts mehr anbrennen, und das, obwohl Coach Passiwan allen Spielern nunmehr ausreichend Spielzeiten gab und seinen Kader durchwechselte. Den Schlusspunkt zum hohen 94:55 Sieg war schließlich Triers Brasilianer Joao do Nascimento vorbehalten.

Beste im Trierer Team waren neben Dirk Passiwan (44 Punkte), dem man seine Verletzung fast nicht anmerkte, noch Kim Robins (17) und Janet McLachlan (14), die ebenfalls zweistellig punkten konnten. Bester beim HSV war Jungstar und Center Martin Steinhardt, der mit 20 Punkten aufwarten konnte.

GOLDMANN Dolphins Trier (in Klammern Korbpunkte): Baugh (6), Ewertz, Jassman (9), McLachlan (14), Nascimento (4), Passiwan (44), Robins (17/1 Dreier) und Saunders

 

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