Basketball: Dolphins scheiden im Viertelfinale aus

Die Immovesta Dolphins haben das Halbfinale im DRS-Pokal knapp verpasst. Trotz ansprechender Leistung verloren die Trierer Rollstuhlbasketballer gegen den USC München mit 75:88 (35:44). Neun Minuten vor dem Schlusspfiff hatten die Dolphins noch mit sieben Punkten in Front gelegen.

Die Immovesta Dolphins Trier waren so dicht dran und mussten am Ende doch dem Rekordpokalsieger aus München den Vortritt ins Halbfinale des DRS-Pokals lassen. Nach zuletzt drei Niederlagen in der Liga wollte die Mannschaft von Spielertrainer Dirk Passiwan das Jahr 2011 unbedingt mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Engagiert gingen die Trierer in der Wolfsberghalle vor rund 200 Zuschauern ins Viertelfinalmatch gegen den USC. Schnell konnten sich die Hausherren absetzen (19:14, 8. Min.). Eine Schwächephase im zweiten Abschnitt sorgte kurzzeitig für Ernüchterung. München, die in der Liga nach fünf Siegen in Folge die Mannschaft der Stunde sind, führte zur Pause mit 35:44.

Wer glaubte, dass sich die Trierer Rollstuhlbasketballer geschlagen geben würden, hatte sich getäuscht. Die Dolphins begeisterten die Zuschauer mit leidenschaftlichem Kampf und Einsatz. Als Passiwan in der 26. Minute seine Mannschaft in Führung brachte (53:52), kochte die Stimmung in der Wolfsberghalle über. Die Standing Ovations hatten sich die Dolphins auch redlich verdient, bauten sie ihre Führung bis zum Ende des dritten Viertel gar auf 61:58 aus. Erfolgsversprechend auch der Start in den Schlussabschnitt: Dirk Herrmann bringt die Gastgeber mit 65:58 in Front. In der Folge wird der Center aber zur tragischen Figur. Herrmann wird nur Sekunden später für ein unnötig hartes Einsteigen mit einem Unsportlichen Foul bedacht, was München mit einem 4-Punkt-Angriff konsequent bestraft. Trier ist geschockt, nichts passt fortan mehr zusammen. Der starke Benjamin Ryklin (31 Punkte) sorgt zunächst für den Ausgleich, dann für die Gäste-Führung. Den Trierern geht nach der Aufholjagd im dritten Viertel zunehmend die Puste aus

„München war heute einen Tick besser und hat daher verdient gewonnen“, gratulierte Passiwan dem Gegner. Auch für seine Mannschaft fand Triers Spielertrainer lobende Worte: „Wir haben heute ein gutes Signal gesendet. Mein Team lebt, gibt sich nicht auf. Wir werden im neuen Jahr alles tun, um doch noch die Playoffs zu erreichen.“

Immovesta Dolphins Trier: Passiwan (34), McLachlan (17), Jassman (12), Herrmann (4), Feser (4), Moseley-Williams (2), Schmitz (0), Ewertz (0), Stewart (2), Jewells (n. e.).

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