Dolphins siegen mit 72:48 in Köln

Die gute Vorbereitung hat sich für Rollstuhlbasketball-Bundesligist GOLDMANN Dolphins Trier ausgezahlt: Im letzten Auswärtsspiel dieses Jahres konnten die Trierer den erhofften Auswärtssieg verbuchen. Mit einem ungefährdeten 78:42-Sieg (20:10; 43:24; 54:38) konnten die Gäste bereits ihren vierten Sieg im fünften Auswärtsspiel der Saison feiern.

Der Gastgeber, arg gebeutelt durch die Abwanderung ihres niederländischen Centers Jaap Smid zum Ligakonkurrenten Zwickau, kam von Beginn der Partie an, gegen die mit einer konsequenten Ganzfeldpresse agierenden Trierer, nicht zurecht. Schnell nahmen die Gäste das Spiel selbstbewusst in die Hand und konnten bereits zur ersten Viertelpause einen zweistelligen Punktevorsprung erzielen (20:10). Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild, die Dolphins konnten sich bis zur Halbzeitpause der gut leitenden Unparteiischen weiter absetzen (43:24) – eine Vorentscheidung in dieser Partie war bereits gefallen.

Nach der Halbzeit ließ das Team von Spielertrainer Dirk Passiwan allerdings einige Minuten die Zügel schleifen, die 99ers um ihren Topscorer Thomas Becker (20 Punkte) kamen bis auf 33:47 (25. Min.) an die Trierer heran, die dann allerdings die passenden Antworten wussten und wieder ins Spiel fanden. Über 54:38 konnten sich die Goldmänner im Schlussviertel wieder weiter absetzen und einen letztendlich auch in der Höhe verdienten 78:42-Sieg feiern. Passiwan konnte es sich sogar im Schlussviertel erlauben, seinen Kader durch zu wechseln und so allen Spielern Einsatzzeiten zu geben.

In seiner Spiel-Analyse war der Trierer Spielertrainer, selbst wieder der Mann des Spiels (38 Punkte, 10 Rebounds und dazu noch 10 Steals), nicht ganz zufrieden mit der Leistung seines Teams: „In der Defensive wird meine Mannschaft zunehmend stärker, was ja bekanntlich in den letzten Jahren immer eine Schwachstelle der Trierer Teams war. Größtenteils haben wir da heute in Köln eine gute Partie abgeliefert, 21 eigene Steals und dem gegenüber 26 Turnover des Gegners sprechen eine deutliche Sprache. Anders in der Offensive, hier kann ich über weite Strecken des Spiels mit meiner Mannschaft nicht so zufrieden sein, wir haben noch zu viele Schüsse liegen gelassen – da fordere ich in Zukunft wieder vermehrte Konzentration ein. Denn das darf uns nächste Woche im wichtigen letzten Heimspiel des Jahres gegen das Topteam der RSB Oettinger aus Thüringen nicht passieren, wollen wir das Jahr mit einem weiteren Erfolgserlebnis abschließen und unsere Play-Off-Chancen weiter erhöhen!“

GOLDMANN Dolphins Trier (Korbpunkte): Hugh Anderson, Brad Baugh (8), Florian Ewertz (2), Chad Jassman (2), Janet McLachlan (8), Dirk Passiwan (38), Kim Robins (18), Tyler Saunders (2)

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