GOLDMANN Dolphins empfangen Vizemeister Zwickau

Für Rollstuhlbasketball-Bundesligist GOLDMANN Dolphins Trier steht am Samstag das Spitzenspiel zum Ende der Hinrunde in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga an. Kein Geringerer als die RSC-Rollis aus Zwickau sind auf dem Trierer Wolfsberg (Spielbeginn: 18.30 Uhr) zu Gast.

Das Team von Trainer Alexander Karchenkov ist dabei sicherlich als Favorit für diese Begegnung anzusehen, zumal die GOLDMANN Dolphins in den bisherigen gemeinsamen Erstligajahren noch nie gegen die Sachsen gewinnen konnten. Allerdings gerade in der heimischen Arena, der frisch sanierten Sporthalle Wolfsberg, haben die Dolphins zumindest schon mehrmals den Gast knapp vor einer Niederlage gehabt.

Der zweimalige Deutsche Meister und Pokalsieger von der Mulde hat sich vor dieser Saison gegenüber der Vorsaison, als der Kader schlichtweg zu klein war, um am Ende ganz oben in der deutschen und auch europäischen Rangliste zu stehen, enorm verstärkt. Nicht weniger als fünf Nationalspieler, zwei Österreicher und vor allen Dingen vom amtierenden Europameister Großbritannien sind nunmehr zusätzlich in Diensten des momentanen Tabellendritten. Dabei werden die britischen Neuzugänge Ghazain Choudry, Ademola Orogbemi und Matt Sealy ein Wiedersehen mit ihren Landsleuten in Diensten der Trierer, Hugh Anderson und Tyler Saunders, haben. Alle Spieler agierten noch in der letzten Saison zusammen mit Tyler Saunders für das englische Top-Team der Capital Aces London. Und wie wertvoll diese drei europäischen Topspieler für das RSC-Team sind, haben sie im bisherigen Saisonverlauf eindrucksvoll bewiesen.

Für die GOLDMANN Dolphins heißt es nun, nach fünf Siegen in Folge (inklusive der beiden Pokalpartien), an dieser Erfolgsstory weiter zu basteln, zumal, ein Überraschungssieg vorausgesetzt, die Trierer dann ernsthaft in diesem Jahr auf die Play-Offs hoffen können. Allerdings dürfte dies ein schwieriges Unterfangen sein, andererseits stehen aber auch die Zwickauer nach nunmehr bereits zwei Saisonniederlagen unter Erfolgsdruck. Ein Trierer Sieg vorausgesetzt und beide Teams wären nach Ende der Hinrunde punktgleich in der Tabelle platziert.

Dolphins-Coach Dirk Passiwan, der unter der Woche im Training auf die Dienste seines australischen Nationalspielers Kim Robins infolge einer grippalen Infektion verzichten musste, hofft natürlich auf das Mitwirken seines starken Forwards, womit eventuelle Erfolgsaussichten erheblich vergrößert würden. „Wir wissen um die Stärke des Gastes. Aber Bange machen gilt nicht und ich denke meine Mannschaft hat dazu auch keinen Grund. Wir haben genug Selbstvertrauen in den letzten Wochen getankt und werden vor einer hoffentlich wieder stattlichen Zuschauerkulisse und zudem wieder in unserer eigenen Heimspielhalle alles dafür tun, um für eine weitere Überraschung in dieser spannenden Erstliga-Saison zu sorgen.“

SWR-Fernsehen vor Ort

Übrigens findet dieses Spiel unter Mitwirkung des Fernsehens statt. Der SWR wird am Wochenende ein Portrait über den Trierer Ausnahmespieler Dirk Passiwan drehen und dabei auch das Spitzenspiel gegen Zwickau aufnehmen. Der Bericht über Dirk Passiwan und seine Dolphins wird dann am Montagabend im SWR-Fernsehen ab 18:15 Uhr in der Sendung Sport am Montag zu sehen sein. Dirk Passiwan ist dabei vor Ort in Mainz und zum Interview als Studiogast eingeladen.

GOLDMANN Dolphins Trier (Aufgebot): Anderson, Baugh, Ewertz, Jassman, Nascimento, Passiwan, Robins (?) und Saunders

 

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