Goldmann Dolphins Trier – Dritter Sieg in Folge

Ihren dritten Sieg in Folge in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga feierten die GOLDMANN Dolphins Trier am achten Spieltag vergangenen Samstagabend im Auswärtsspiel beim Aufsteiger Roller Bulls St. Vith mit einem ungefährdeten 55:74 (12:20; 24:43; 45:60) Erfolg.

Dirk Passiwan, Foto: Immovesta Dolphins

Die Trierer gingen zwar als Favorit in das Spiel, aber so wie das Team von Spielertrainer Dirk Passiwan mit Beginn des Spiels in der gut besuchten SFZ-Halle, unter ihnen ca. 100 mitgereiste Dolphins-Fans, im ostbelgischen St. Vith gegen die Gastgeber auftrat, war aller Ehren wert. Von Beginn an setzten die Trierer die Bulls mit einer Ganzfeldpresse enorm unter Druck. Dies sollte mit zunehmender Spieldauer Spuren beim Aufsteiger hinterlassen.

Bis zur siebten Spielminute konnten die Roller Bulls noch mithalten (10:13), aber dann waren es immer wieder die Dolphins, die mit flinken Fingern und guter Raumaufteilung ein ums andere Mal die Gegner zu Fehlern zwangen bzw. etliche Ballgewinne eroberten. Über ein 12:20 (1. Spielviertel) zog der Dolphins-Expreß im zweiten Spielviertel, dem vielleicht besten Viertel in dieser Saison, unaufhörlich davon, sodass zur Halbzeitpause bereits eine Vorentscheidung in dieser Partie zu Gunsten der Goldmänner gefallen war (24:43).

Ehrenwert der weitere Spielverlauf aus Sicht des bis dahin überforderten Aufsteigers, der nie aufgab und sich im dritten Spielviertel einen offenen Schlagabtausch mit den Trierern lieferte und diese zehn Minuten sogar für sich entscheiden konnte (21:17). Die Dolphins allerdings, auch der hohen Foulbelastung ihrer Leistungsträger geschuldet, rotierten hier mehr im Kader und auch im Schlussviertel ließ die Passiwan-Truppe nichts mehr anbrennen und verwaltete souverän ihren klaren Vorsprung.

„Wir haben über weite Strecken des Spiels das umgesetzt, was wir uns im Hexenkessel St. Vith vor dem Spiel vorgenommen haben. Die Rechnung ging auf, wenngleich ich mir in der zweiten Halbzeit, im Gefühl des sicheren Sieges, noch mehr Abgeklärtheit von meinen Jungs gewünscht hätte! Aber da sieht man, wir haben immer noch mehr Luft nach oben, andererseits sieht man auch, dass wir in diesem Jahr eine teils noch sehr junge Mannschaft auf dem Feld haben, wodurch wir immer wieder noch an der Konstanz über eine ganze Spielzeit arbeiten müssen“, resümierte Dirk Passiwan nach dem Spiel.

Beste bei den Dolphins an diesem Abend, wieder einmal Dirk Passiwan (36 Punkte) und der immer stärker werdende australische Nationalspieler Kim Robins (21 Punkte).

Am nächsten Wochenende folgt für die Dolphins die Nagelprobe zum Ende der Hinrunde, wenn der augenblickliche Vierte auf den momentanen Dritten der Tabelle und den amtierenden Vizemeister aus Zwickau in eigener Halle treffen wird.

GOLDMANN Dolphins Trier (in Klammern Korbpunkte): Anderson (6), Baugh (6), Ewertz, Jassman (3), Nascimento (n.e.), Passiwan (36), Robins (21) und Saunders (2)

 

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