Basketball: Rollis künftig mit Namens-Sponsor – Dirk Passiwan neuer Coach

So langsam zahlt sich die enorme Arbeit ob der selbst auferlegten großen Aufgaben in den letzten Monaten beim Management von Rollstuhlbasketball-Bundesligist Trier Dolphins vor und für die neue Saison in der RBBL aus. Der Kader nimmt so langsam Konturen an und auch im sonstigen Umfeld, speziell im sportlichen und auch wirtschaftlichen Bereich, tut sich für einen von nur drei Trierer Bundesliga-Teams neue, vor Kurzem noch nicht zu hoffen gewagte neue Perspektiven auf.

Als erster der zehn Bundesliga-Teams der RBBL präsentieren die Trierer einen Namenssponsor. Mit der Fa. Immovesta GmbH aus Trier hat der Verein einen Förderer gefunden, der die gesteckten Ziele sowohl wirtschaftlich als auch sportlich in gute Perspektiven für die Zukunft lenkt. Vereinsvorsitzender der RSC-Rollis, Otmar Passiwan, zeigt sich hocherfreut diesen weiteren wichtigen Schritt in eine solide, erfolgversprechende Zukunft des Vereins und vor allen Dingen des Bundesliga-Teams erreicht zu haben. Über die Form der Unterstützung wurde Stillschweigen vereinbart. Dem Management der Dolphins um Otmar Passiwan, Günter Ewertz und Stefan Schiffels ist damit ein mehr als wichtiger Baustein in dem Bestreben gelungen, das Bundesliga-Team auf Dauer in der Bel-Etage der wohl zur Zeit stärksten Liga Europas zu etablieren.

Nicht nur das Namenssponsoring, sondern andere, wichtige neue Sponsoren unterstützen für die neue Saison die Trierer. Ein neuer Trikotsponsor mit der Fa. Click Around aus Trier konnte ebenso gefunden werden und auch etliche neue Premiumpartner, neben den meisten Sponsoren der Vergangenheit, wollen den Weg des Aushängeschilds im Rollstuhlbasketball in Rheinland-Pfalz nun nachhaltig und tatkräftig in Zukunft unterstützen.

Die IMMOVESTA Dolphins Trier, so der künftige Name des Erstligisten, vermeldet des Weiteren im sportlichen Bereich die nächsten Änderungen vor der Ende August beginnenden Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison.

Der langjährige Coach der Trierer, Otmar Passiwan, hat auf eigenen Wunsch hin, sein Traineramt zur Verfügung gestellt und wird so mehr in den Hintergrund des Teams treten. Gesundheitliche Probleme und schlichtweg Arbeitsüberlastung sind die Hauptgründe des Trierer Urgesteins, der sich zu diesem Schritt entschlossen hatte: „Es geht enorm aufwärts im Verein und meine Kraft als Vorsitzender, Manager und auch noch Trainer reicht nicht mehr, zumal durch unsere enormen Anstrengungen die Arbeit stetig zunimmt und zu einem Fulltime-Job wird. Ich musste eine Entscheidung treffen und habe mich für diesen Weg entschieden. Als Team-Manager bin ich nach wie vor nah beim künftigen Team und vor Ort.“

Neue Wege geht der Verein auch im Traineramt: Dirk Passiwan, Leitfigur und Nationalspieler, wird mit seiner mittlerweile großen internationalen Erfahrung durch Auslandsaufenthalte und Nationalmannschaft, 65 Länderspiele, als Spielertrainer das Team führen. Ihm zur Seite wird in Zukunft mit der kanadischen Nationalspielerin und dem künftigen Trierer Neuzugang Tara Feser eine ebenfalls sehr erfahrene Spielerin als Assistant-Coach stehen. „Ich weiß, dass die Belastungen für Tara und mich so noch größer werden in der neuen Saison, aber andere Vereine, wie die Rollis aus Zwickau, seit Jahren ein Topteam in Deutschland und Europa, fährt seit zwei Jahren mit dem polnischen Nationalspieler Piotr Luczinsky den gleichen Weg – und das sehr erfolgreich. Zum anderen will ich dem Verein und dem Team so helfen, denn gute Trainer kosten ebenfalls Geld, und sind hier in der größeren Region zur Zeit nicht verfügbar bzw. schwerlich vom Verein zu verpflichten. Wir wollen ein starkes Team für die neue Saison auf die Beine stellen, das ist erst einmal oberste Priorität“, so Dirk Passiwan, der Ende des Monats zudem dem Abschluss seiner Trainerausbildung entgegen sieht.

Ein Aufbruch zu neuen Ufern ist unverkennbar, zumal das Management versucht, die ein oder andere weitere echte Verstärkung nach dem US-Amerikaner Chris Robinson und der Kanadierin Tara Feser nach Trier zu holen.

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