Basketball: TBB beim Deutschen Vizemeister – Das nächste dicke Ding

Schwere Aufgabe am Main: Am Samstag, 18. Dezember, 18:30 Uhr gastiert die TBB Trier beim Deutschen Vizemeister DEUTSCHE BANK SKYLINERS in der Frankfurter Ballsporthalle – „Wir müssen unsere Ballverluste niedrig halten um hier eine Chance zu haben“. Der Hochwald Frische Milchideen LiveStream aus der Ballsporthalle meldet sich ab ca. 17:50 Uhr.

Nach dem Heimspiel gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger wartet gleich das nächste „dicke Ding“ auf das Team der TBB Trier: Mit den DEUTSCHE BANK SKYLINERS geht es immerhin gegen den aktuellen Vizemeister und gleichzeitig Tabellenzweiten.

Die Hessen sind unter der Regie von Headcoach Gordon Herbert trotz schwerwiegender Verletzungs- bzw. Krankheitsprobleme hervorragend in die Saison gekommen – nur drei Spiele gingen bisher verloren.

Und das trotz prominent veröffentlichter Budgetkürzungen: Mehrere Leistungsträger des Vizemeisterteams, unter anderem Derrick Allen und Aubrey Reese wurden notgedrungen ziehen gelassen, gerade Allens ligainterner Wechsel nach Berlin dürfte geschmerzt haben. Ersetzt wurden Reese, Doliboa und Co. mehr als adäquat: Point Guard DaShaun Wood ist aktuell mit 16,7 Punkten pro Spiel Topscorer der Beko BBL; auch der finnische Power Forward Kimmo Muurinen liefert im Schnitt zweistellige Effizienzwerte. Die Rückkehr von Ajene Malaki „AJ“ Moye in die Beko BBL hatten sich allerdings alle Beteiligten anders vorgestellt: Der Small Forward, den Gordon Herbert ebenso wie Kimmo Muurinen aus seiner Wahlheimat Finnland mit an den Main gebracht hatte, erlitt Mitte November einen Schlaganfall und befindet sich zurzeit noch in der Reha. Auch Power Forward Roger Powell, der aktuell noch an einem Kreuzbandriss laboriert, wird gegen Trier nicht auflaufen können.

An Bord geblieben sind zum Beispiel Center Marius Nolte, der aufgrund der Handverletzung von Joe Dabbert zu Anfang der Saison deutlich mehr Spielzeit bekommt und diese Aufgabe sehr ordentlich erledigt, Jimmy McKinney, Quantez Robertson und natürlich Pascal Roller, das Frankfurter Urgestein. Der mittlerweile 34jährige Point Guard spielt seine 12. Saison im Trikot der Hessen und strahlt hinter DaShaun Wood immer noch große Gefahr für den gegnerischen Korb aus.

Alles in allem also keine leichte Partie für die Trierer, die sich witterungsbedingt schon am Freitag nachmittag auf den Weg in die Bankenmetropole gemacht haben. Headcoach Henrik Rödl weiß, was auf ihn und seine Jungs zu kommt: „Die Partie in Frankfurt ist eins der schwersten Auswärtsspiele der Saison – hier wartet eine der schnellsten Mannschaften der Liga, die mit extremer Intensität verteidigt. Sechs Guards, die allesamt laufen können, gute Innenspieler. Wir müssen die Ballverluste deutlich reduzieren, um eine Chance zu haben, das war unser Hauptproblem gegen Bamberg. Generell müssen wir in der Offense die Ruhe bewahren und schnell genug zurück in die Verteidigung kommen – Frankfurt ist im Schnellangriff die gefährlichste Mannschaft der Beko BBL. Und ich habe großen Respekt davor, wie sie mit ihrer personellen Situation umgegangen sind: Frankfurt ist extrem stabil, völlig zurecht Ligazweiter, sie konnten das Niveau immer hoch halten und die neuen Spieler sehr schnell einbinden.“

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