War es das mit den Trierer Play-Off-Träumen? – Dolphins verlieren gegen Mainhatten Skywheelers

Der Kampf um Platz vier und die damit verbundene Play-Off-Qualifikation ging am vergangenen Samstagabend, beim 14. Spieltag der RBBL in Frankfurt, in seine entscheidende Phase: Rollstuhlbasketball-Bundesligist Goldmann Dolphins Trier unterlag dabei beim punktgleichen Tabellennachbarn Mainhatten Skywheelers verdient mit 76:61 (20:17; 42:33; 65:47) Korbpunkten. Die Aussichten auf die Playoff-Teilnahme sind damit bei den Dolphins auf ein Minimum gesunken.

Die Trierer lagen bereits zu Beginn der Partie schnell mit 10:4 (3. Min.) im Rückstand, kämpften sich aber trotz einer Doppelbewachung von Liga-Topscorer Dirk Passiwan ins Spiel zurück und hatten bis zur ersten Viertelpause den Anschluß wieder hergestellt (20:17). Der nächste Nackenschlag für die Gäste folgte aber zugleich in Form einer wohl schwerwiegenderen Schulter-Verletzung des englischen Centers Tyler Saunders (genaue Diagnose steht noch aus), der nach einem Sturz gegen Ende des ersten Spielviertels nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Fortan mussten die Dolphins in Punktunterzahl spielen und das gegen einen Gastgeber, der einen richtig guten Tag erwischt hatte und zunehmend sicherer, hauptsächlich über seine Nationalspieler Sebastian Magenheim, Sebastian Wolk und Andreas Kress, punktete. Zur Halbzeit stand es bereits 42:33.

Obwohl die Trierer mit großem Kampfgeist aus der Halbzeit kamen, setzten die Frankfurter ihr druckvolles und agressives Spiel fort und nutzten ein ums andere Mal ihre Lufthoheit unter den Körben. Spätestens vor dem Schlussabschnitt war so eine Vorentscheidung in dieser Begegnung bereits gefallen, hatten sich die Frankfurter bis dahin entscheidend mit 18 Punkten absetzen können (65:43).

Zwar konnten die Dolphins im Schlussviertel eine kleine Ergebniskosmetik betreiben und dieses Spielviertel gar zu ihren Gunsten entscheiden (11:14), am verdienten Sieg der Skywheelers gab es an diesem Abend aber nichts zu deuteln.

Da nutzten letztendlich auch die wieder einmal 35 Korbpunkte, trotz Sonderbewachung, von Topscorer Dirk Passiwan nichts: „Wir wussten, dass es heute sehr schwer werden würde und nach dem Ausfall von Tyler hatten wir speziell aufgrund der Größennachteile die schlechteren Karten in diesem Spiel. Ich muss auch gestehen, dass wir heute nicht das Abrufen konnten, zu was wir durchaus in der Lage sind, trotz aller Widrigkeiten. Frankfurt hat engagiert gespielt und zu Recht gewonnen.“

GOLDMANN Dolphins Trier (in Klammern Korbpunkte): Anderson, Baugh (5), Ewertz (n.e.), Ferguson (n.e.), Jassman (9), Passiwan (35), Robins (12), Saunders und Schmitz (n.e.)

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