Brechende Äste 

Erneut bricht ein Ast in einem Trierer Park ab. Diesmal ist es ein Ast von einer Eiche am Mattheiser Weiher.

Trier. Nachdem die Stadt Trier bereits wegen des Baummanagements in der Stadt in die Kritik geraten ist, ereignete sich nun ein weiterer Zwischenfall. Alarmiert durch den abgebrochenen Ast eines Ahorns im Nell’s Park hat das Presseamt nun einen weiteren Zwischenfall publik gemacht. Im Bereich der Viehweide am unteren Mattheiser Weiher auf der Seite der Pizzeria „La Gondola“ ist am Mittwoch erneut ein Ast plötzlich abgebrochen, diesmal handelt es sich allerdings Eiche.

In dem Gebiet stehen mehrere, rund hundert Jahre alte Eichen. Der zirka sechs Meter lange Ast mit einem Durchmesser von etwa 15 Zentimeter brach im oberen Bereich des 20 Meter hohen Baumes ab und fiel auf die Rasenfläche am Wegesrand. Es wurde kein Schaden angerichtet. Der Baum wurde erst Anfang August vom Grünflächenamt bearbeitet. Dabei wurde Totholz, wie es bei alten Bäumen keine Besonderheit ist, entfernt. Defektsymptome wie Risse oder andere Mängel wies der Baum an der Bruchstelle nicht auf. Nach einer ersten Einschätzung der Baumexperten deuten einige Anzeichen darauf hin, dass der Astabbruch auf die Trockenheit der letzten Monate in Kombination mit starkem Fruchtbehang zurückzuführen sein könnte. Die Stadt weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass das Risiko von Astabbrüchen selbst bei kontrollierten Bäumen ohne besondere Defektsymptome nicht ausgeschlossen werden kann. Insgesamt stehen rund 47.000 Bäume, einschließlich der Baumareale, auf städtischem Grund.

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