Bulle vs. Bahn

Rindvieh gegen Technik

Stiere hassen rote Tücher. Das kennt man ja. Aber das sie jetzt auch noch gegen öffentliche Verkehrsmittel vorgehen, geht etwas zu weit. Nachdem der entflohene Stier mit einem Zug zusammenprallte, kam glücklicherweise niemand zu Schaden.

Trier/Bengel. Der Stärkere gewinnt, dachte sich wohl ein 300 Kilogramm schwerer Jungbulle, der sich am Donnerstag vergangener Woche mit einem Regionalexpress anlegte. Das Tier war zuvor aus einer Weide bei Bengel ausgebrochen und lief auf die in der Nähe liegenden Gleise, wo es von einem Zug erfasst wurde.

 Reisende des betroffenen Zuges berichteten der Bundespolizei, dass der  Bulle durch den Aufprall in die Böschung geschleudert wurde, anschließend wieder aufsprang und fort lief. Der Reisezug wurde durch den Aufprall mit dem Jungbullen leicht beschädigt.

Durch die Beamten der Bundespolizei konnte der Unfallverursacher gestellt werden. Er befand sich wieder in der Obhut seiner Viehherde. Nach Auskunft des Tierhalters erlitt der Bulle leichte Verletzungen an einer Klaue.

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