Buntes: 20 Stipendien für KinderKulturFonds der Kulturstiftung Trier

Bereits im fünften Jahr fördert die Kulturstiftung Trier mit der Initiative KinderKulturFonds erfolgreich Trierer Kinder. Dank der Unterstützung vieler Service- Clubs und Unternehmen stehen auch in diesem Jahr Förderstipendien zur Verfügung, mit denen insbesondere Kindern und Jugendlichen aus kinderreichen Familien oder sozial schwächerem Umfeld die Teilnahme an kulturellen Angeboten ermöglicht wird.

Die Trierer Bürgerstiftung setzt seit 2008 mit der Initiative KinderKulturFonds bewusst dort an, wo die finanziellen Möglichkeiten mancher Familien enden und möchte damit gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegen wirken. „Im Hinblick auf Chancengleichheit ist uns dies ein besonderes Anliegen. Die letzten vier Jahre haben deutlich gezeigt, mit welcher Begeisterung und Energie Kinder die Möglichkeit annehmen, ihre künstlerischen und kulturellen Interessen zu verwirklichen. Auch die Eltern sind dankbar für die Unterstützung, durch die ihre Kinder die eigenen Begabungen weiterentwickeln können“, so Harry Thiele, Vorsitzender der Kulturstiftung Trier.

Im Rahmen des KinderKulturFonds wird den Schülern in Form von Förderstipendien die Teilnahme an kulturellen Programmen aus Musik, Theater, Tanz, Bildender Kunst und künstlerischem Gestalten ermöglicht. In der Karl-Berg-Musikschule der Stadt Trier können musikbegeisterte Kinder und Jugendliche beispielsweise das Musizieren mit u.a. Violine, Gitarre, Klavier oder Schlagzeug erlernen. Rudolf Hahn, Leiter des Bildungs- und Medienzentrums, und Musikschulleiterin Pia Langer freuen sich über die Vergabe von Stipendien im Rahmen des KinderKulturFonds: „Die Erfahrungen im Musikschulalltag zeigen, dass immer mehr Familien die finanziellen Möglichkeiten für eine musikalische Ausbildung fehlen. Wir danken den Spendern und der Kulturstiftung auch im Namen der Familien, die wir musikalisch begleiten dürfen, dafür, dass Sie dort einspringt und begabten Kinder eine fundierte und umfassende Ausbildung an der Städtischen Musikschule ermöglicht. Die Kinder sind begeistert, engagiert und genießen die Möglichkeit der Musik-Ausbildung, die auch die Persönlichkeit der Kinder sichtbar fördert.“

Musische und kulturelle Förderung wirkt sich nachhaltig positiv auf die Gesamtentwicklung der Kinder und Jugendlichen und somit auf ihre schulische und soziale Zukunft aus. Neben der Steigerung geistiger Fähigkeiten wird insbesondere die Entfaltung sozialer Kompetenzen wie Kreativität, Teamfähigkeit, Flexibilität, Leistungsbereitschaft, emotionaler Stabilität und Toleranz unterstützt.

Dank der großen Unterstützung vieler Trierer Service-Clubs und Unternehmen, die am vergangenen Donnerstag insgesamt 20 Stipendien an die Bürgerstiftung übergaben, kann in diesem Jahr erneut eine Vielzahl interessierter und begabter Trierer Kinder und Jugendliche gefördert werden. Auf diese Weise erhielten bislang bereits weit über 80 Kinder eine Einzelförderung, in zwei Fällen sogar eine Begabtenförderung im Rahmen des KinderKulturFonds. Darüber hinaus werden durch den KinderKulturFonds gezielt Kunst- und Kulturprojekte von Schulklassen oder Kindergärten unterstützt.

Wie in den Vorjahren engagieren sich auch 2012 der Lions Club Trier, der Lions Club Trier-Basilika, der Rotary Club Trier, der Inner Wheel Club Trier sowie der Zonta Club Trier für den KinderKulturFonds. Die Scholtes GmbH mit sechs Stipendien sowie die SWT AöR Stadtwerke Trier, die gbt Wohnungsbau und Treuhand AG und die SRG Schaltanlagen GmbH sind ebenfalls langjährige Unterstützer der Förderinitiative. Fünf Patenschaften übernahm in diesem Jahr erstmals die Herbert und Veronika Reh Stiftung. Kinder seien unsere Zukunft, Kultur als wichtiges Gemeingut gelte es daher bereits von jungen Jahren an zu fördern, so der gemeinsame Tenor der Stipendiengeber.

Eltern, die für ihre Kinder eine Förderung beantragen möchten, erhalten Antragsformular und Informationen unter: www.kulturstiftung-trier.de > Förderung > Förderanträge

 

Zitate einiger Stipendiengeber zu ihrer Motivation, die Initiative zu unterstützen:

Wolfgang Scholtes, Geschäftsführer der Scholtes GmbH

„Es ist uns eine besondere Freude, mit den durch unsere Kunden erspielten Geldern innerhalb der jährlich stattfindenden Casinonacht im Hause Scholtes auch solchen Kindern eine instrumentale Ausbildung gewährleisten zu können, die von ihren familiären Vorraussetzungen sonst kaum diese Chance hätten.“

Johann Meyer, Leiter Marketing der SWT AöR Stadtwerke Trier

„Wir denken heute schon an morgen für unsere Region. Wir sind kommunal geprägt und gehören mehrheitlich den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt. Unsere Kunden kennen uns und wir kennen unsere Kunden. Wir bieten ihnen, was ihre Lebensqualität erhöht und ihnen den Alltag leichter macht. Mit aller Kraft setzten wir uns für unsere Heimat ein, denn hier sind wir zuhause. Bei vielen sozialen Projekten, kulturellen Höhenpunkten und sportlichen Aktivitäten sind wir Sponsor, Veranstalter und Partner im Hintergrund aktiv. Denn als bedeutender Dienstleister und Arbeitgeber übernehmen wir gerne Verantwortung für das Miteinander in Trier und der Region. Wir bereichern das Leben vor Ort und unterstützen gesellschaftlich relevante Projekt, Ereignisse, Institutionen und Bildungseinrichtungen.“

Astrid Mumpro, Präsidentin des Zonta Club Trier

„Kinder sind unsere Zukunft! Drum freut sich der Zonta Club Trier, auch dieses Jahr für ein musisch begabtes Mädchen ein Stipendium zu stellen. Damit soll Persönlichkeit und Bildung gefördert werden. Gleichzeitig soll es ein kleiner Beitrag sein, Chancengleichheit in unserer Gesellschaft zu verwirklichen. Der Kandidatin wünschen wir eine gute Entwicklung und viel Freude beim Musizieren.“

Dr. Thomas Ammelburger, Präsident des Lions-Club Trier-Basilika

„Eines der Ziele des Lions-Club Trier-Basilika ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Region. Aus diesem Grunde übernehmen wir selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder gerne ein Stipendium des KinderKulturFonds.“

Helga Breitbach, Präsidentin des Inner Wheel Club Trier

„Als internationaler, sozialer Club begrüßen wir es sehr, einem Kind das Erlernen eines Musikinstrumentes zu ermöglichen, dem dies andernfalls nicht ohne weiteres möglich wäre.“

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