Campus: Anglistikstudenten feiern Bachelor-Abschluss

Am Freitag den 15. Juli feierten die Studierenden der Anglistik Trier ihren Bachelor-Abschluss. Passend zum Fach orientierte man sich bei der Veranstaltung ganz an britischen und amerikanischen Traditionen.

Die meisten Studenten trugen traditionelle schwarze Roben Foto:Silke Meyer

Sie waren die erste BA-Generation des Fachs Anglistik. Vor drei Jahren starteten sie im bis Dato umstrittenen Bachelorsystem. Nun nähert sich für die meisten das Ende ihres BA – Studiums. Zwar hat noch nicht jeder der Studierenden die Abschlussarbeit hinter sich, trotzdem wurde am 15. Juli gefeiert. Immerhin hatte man drei Jahre als Versuchskaninchen überstanden. Und dabei die Höhen und Tiefen der Systemumstellung direkt miterlebt.

Eine Feier im amerikanisch/britischen Stil

Die offizielle Feier im Audimax Foto:Silke Meyer

Zum Fach Anglistik sollte die Feier passen. Und auch zum neuen, internationaleren Studiengang. Darum wurde die Abschlussfeier nach britischem und amerikanischem Vorbild zelebriert. Die Studierenden warfen sich in Schale, liehen sich schicke schwarze Roben und die dazu passenden Hüte aus und sahen damit ganz so aus, wie es Studierende in Amerika und England tun, wenn sie ihren Abschluss feiern. Um 14 Uhr startete dann im Audimax der formelle Teil der Feier.

Die Studierenden hatten ihre Eltern und Freunde mitgebracht und lauschten den größtenteils auf Englisch vorgetragenen Reden ihrer Dozenten. Danach wurden die Namen der Studierenden vorgelesen und sie konnten sich einzeln eine Papierrolle mit rotem Schleifchen abholen, auf der ihnen bestätigt wurde, dass sie drei Jahre lang Englisch studiert hatten. Dies diente als Ersatz für ein offizielles Zeugnis, da wie bereits erwähnt viele der Studenten noch nicht ganz mit dem Studium fertig sind. Anschließend wurden traditionsgemäß die Hüte in die Luft geschmissen.

Stolze Versuchskaninchen

Das traditionelle Werfen der Hüte Foto:Silke Meyer

Abends startete dann der inoffizielle Teil der Feier, an dem man nur mit gültiger Eintrittskarte (die im Vorhinein erworben werden konnte) teilnehmen durfte. „Prom“ nennen es die Amerikaner, den allseits bekannten Abschlussball. Im Park Plaza – Hotel wurde gefeiert. Es gab ein leckeres Buffet und Musik, aber auf die typisch amerikanische Krönung der Ballkönigin und des Ballkönig wurde – zum Glück – verzichtet. So konnte man in entspannter Atmosphäre die drei Jahre des Studiums ausklingen lassen.

Für nicht jeden der Anwesenden stellte dies die letzte Station an der Uni Trier da. Viele waren Lehramtsstudenten und werden noch ein oder zwei weitere Jahre an der Uni Trier verbringen um ihren Master zu machen. Und auch von denen, die nicht auf Lehramt studieren, wollen einige der Uni Trier für zwei weitere Jahre erhalten bleiben. Andere werden die Uni, und möglicherweise auch die Stadt, in diesem Sommer verlassen, irgendwo anders ihren Master machen oder ins Berufsleben eintauchen. Egal was noch kommt, die Studenten freuten sich über die Abschlussfeier und genossen diesen Tag. Auch weil sie nun sagen konnten: „Ja, ich habe drei Jahre im Bachelor-System überlebt!“

Stichworte:

Kommentare (0)

Trackback URL | RSS

Antworten

Wir freuen uns über Kommentare und möchten allen Lesern die Möglichkeit geben, kritisch zu den Themen und Artikeln Stellung zu beziehen und ihre Meinung kundzutun. Wir behalten uns das Recht vor, jeden Kommentar vor Veröffentlichung redaktionell zu überprüfen und nur Kommentare freizuschalten, die sich sachlich mit dem Thema des Beitrags beschäftigen.
Spielregeln