Buntes: Aufbau der Eisbahn auf dem Trierer Kornmarkt – Teil 2

Auch am Dienstag ging es auf dem Kornmarkt weiter mit den Aufbauarbeiten für das Winterland Trier.

Eric Naunheim zeigt seine umweltfreundliche Neuerung, die drei Zentimeter dicke Isolierschicht.
Verlegen der Glycol-Rohre

Am gestrigen Dienstag ging es direkt weiter mit den Arbeiten auf dem Kornmarkt; der Schwerlastboden als Untergrund für die Eisbahn war bereits gelegt und nun sollten noch die Rohre für das flüssige Glycol und die Anschlüsse für das Kühlaggregat gelegt werden. Zudem wurde ein kleines sowie umweltfreundliches Detail ergänzt: eine drei Zentimeter dicke Isolierschicht, die dafür sorgt, dass die Kälte nicht in den Boden entweicht.

Das ganz funktioniert dann folgendermaßen: Die Rohre für das Glycol werden von Hand auf die Eisbahn gelegt und mit den Anschlüssen für das Aggregat verbunden, das dann wiederum das Glycol auf -12°C runterkühlt.

Die Anschlüsse für das Kühlaggregat

Da Glycol einen niedrigeren Gefrierpunkt hat, nämlich erst bei -18°C, bleibt es flüssig und kann dem Wasser die Wärme entziehen. Gleichzeitig zieht das Wasser die Kälteenergie aus dem Glycol und gefriert. Über der Eisschicht entsteht nun eine weitere Schicht aus kalter Luft, die das Eis zusätzlich vorm Schmelzprozeß schützt.

Matthias Ulbrich vom Sportamt Trier kam bei den Arbeiten auch kurz vorbei um zu sehen wie es voran geht. Das Sportamt Trier verkaufte dem Louisiana an die 400 Paar Schlittschuhe und stellte von November bis Februar seinen Eismeister, Wolfgang Kinzig zur Verfügung, der dafür sorgen soll, dass das Eis immer in einer Topqualität bleibt.

Hans Siegert von Eisbusiness war begeistert davon wie gut die Zusammenarbeit in Trier klappte und würde gerne alle Jahre wiederkommen.

Wir haben den Baufortschritt nun auch noch von oben weiter beobachtet: 

Morgens um 10 Uhr.
11.30 Uhr
12.30 Uhr
13.30 Uhr
15 Uhr
16 Uhr

 Wie das fertige Winterland Trier dann final aussieht, seht ihr morgen auf 5vier.de.

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