Buntes: Autsch! Was passiert, wenn ich ins Krankenhaus muss?

Erste Veranstaltung des Kinder-Zukunftsdiploms im Klinikum Mutterhaus

Mitte Juni fand die erste Veranstaltung des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen Trier im Rahmen des Zukunftsdiploms der lokalen Agenda 21 statt. Die Veranstaltung „Autsch! Was passiert, wenn ich nach einem Unfall ins Klinikum Mutterhaus eingeliefert werde?“ wurde von den Kindern begeistert angenommen.

Wie fühlt sich ein Gipsarm an, wie ein Ultraschallgerät? Tun Röntgenstrahlen weh und wie sieht ein gebrochener Arm aus? Viele spannende Fragen wurden den zehn teilnehmenden Kindern ausführlich beantwortet. Dr. Monika Krause, Chefärztin der Kinder- und Jugendchirurgie im Klinikum Mutterhaus führte unter Mithilfe von Kinderkrankenschwester Elisabeth Knauf die sechs- bis zwölfjährigen Kinder durch die Kinderambulanz im Klinikum.

Ein bisschen bang war den Kleinen schon, dass sie nicht gleich mit einer Spritze gepiekst werden, doch Monika Krause nahm mit ihrer lieben, aufgeschlossenen Art schnell die Angst und weckte die Neugier. Schließlich geht es darum, Punkte für ein Zukunftsdiplom zu bekommen, indem man etwas über Nachhaltigkeit erfährt oder Berufe kennenlernt, die man später vielleicht ergreifen möchte.

Im Krankenhaus ist es gar nicht schlimm, lautete die Botschaft, die gelungen transportiert wurde. Die Kinder sahen, wo der Krankenwagen oder Hubschrauber ankommt, wo die Notfälle behandelt werden und was im Schockraum passiert. In der Ambulanz zeigte Monika Krause Röntgenbilder von Knochenbrüchen. Mutige konnten sich Ultraschallbilder von der Blase und Leber machen oder sich einen Verband oder Gips anlegen lassen. „Der Gips ist ungewohnt hart, aber es ist spannend, mal zu wissen wie sich das anfühlt“, erzählt die elfjährige Romina, die gerade eine Gipsschiene bekommen hat.

Dass alles halb so wild ist, wie sie dachten, stellen die Kinder schnell fest. Denn ein Ultraschall tut ja gar nicht weh und selbst Knochen mit Schrauben flicken „ist wie zu Hause ein Ikearegal zusammen bauen“, wie die Chefärztin erzählt. Den Kindern hat es gefallen, so auch dem achtjährigen Philipp: „Der Röntgenraum war ganz toll, weil ich da so tun durfte als ob ich selbst geröntgt würde. Gefallen hat mit alles sehr gut“.

Interessierte Kinder können diese Veranstaltung am 26. September nochmals besuchen. Weitere Themen des Zukunftsdiploms im Klinikum Mutterhaus sind die „Waschmaschinen gegen Viren“, der „Mikrokosmos Mutterhaus“ sowie ein „Blick hinter die Kulissen einer Klinikküche“. Ausführliche Informationen und Anmeldeformalitäten sind zu finden unter: www.mutterhaus.de oder www.zukunftsdiplom.de.

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