Buntes: Bücherecke 2011 – Zu Weihnachten vielleicht was zu lesen…?

Im vergangenen Jahr hat unsere 5vier-Redaktion viele Bücher vorgestellt und rezensiert. Wer durch den Bücher-Dschungel also nicht mehr durchblickt, kann sich bei uns vielleicht einige gute Buch-Geschenke-Tipps holen.

5vier stellt euch die Büchereckt 2011 vor, vielleicht ist ja das ein oder andere Weihnachtsgeschenk für euch dabei...

Los ging es zu Beginn des Jahres mit einem Buch zum Thema „Wandern mal anders“ – Picknick mit Bären heißt das gute Stück. Autor Bill Bryson beschreibt hier seinen Versuch den Appalachian Trail zu bezwingen – ein Reisebericht der anderen Art.

Weiter ging es im Februar mit einem Buch, welches der ein oder andere vielleicht auch aus der gleichnamigen Verfilmung mit Ewan McGregor kennt. 5vier-Redakteur Matthias Spieth stellte den Roman Trainspotting von Irvine Welsh vor: „Trainspotting wird nicht von Welsh erzählt, er lässt seine Charaktere sprechen. Ein einziger innerer Monolog über 380 Seiten, ergänzt durch die umgangssprachlichsten Dialoge der Literaturgeschichte. Geht nicht? Und ob das geht!“

Nur einen Monat später beschäftigte sich unser Redakteur Andreas Gniffke mit einer Lektüre der etwas anderen Art: Das demokratische Weinbuch. „Rainer Balcerowiaks ‚demokratisches Weinbuch‘ ist ein Plädoyer für eine verantwortungsbewusste Genusskultur und eine Kampfschrift gegen die globalisierte Weinwelt. … Das Buch lässt sich mit Gewinn lesen und auch wenn man nicht alle Thesen teilt, sollte man sie sich zumindest mal durch den Kopf gehen lassen. Am Besten bei einem guten Glas Wein!“

Arne Dahl - Auch seine Bücher werden wir in diesem Jahr unter den Weihnachtsbäumen finden. Foto: 5vier-Archiv

Wer auf Krimis steht, der wird bei den Geschichten von Arne Dahl fündig werden: „Der Mörder ist immer der Gärtner? – Nein, das kann man von den Krimis des Schweden Arne Dahl nun nicht behaupten. … Seine Reihe um die so genannte A-Gruppe umfasst in deutscher Sprache mittlerweile neun Bücher, auf Schwedisch sind es schon elf.“ Wer mehr über den Autor und seine Werke erfahren möchte, der sollte sich mit Alexandra Geisslers Bücherecke vom April beschäftigen: Arne Dahl – Die Fälle des schwedischen A-Teams.

„Fantasy-Romane gibt es wie Sand am Meer. Leider ähneln sich viele gar zu sehr und es scheint nicht einfach einen originellen Titel zu finden. Wer eine fantastische Reise der besonderen Art antreten will, kann jedoch getrost auf Susanna Clarkes Roman Jonathan Strange & Mr. Norrell zurückgreifen.“ So fand unsere Redakteurin Silke Meyer den Einstieg in ihre Buchbesprechung für den Wonnemonat Mai. Das Erstlingswerk von Autorin Susanna Clarkes war bereits für mehrere Preise nominiert und nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Welt von Zauberern und Elfen.

Die passende Sommerlektüre stelle Redakteur Lars Eggers dann im Juni vor: „Terry Pratchett ist der Meister der skurillen Fantasy. Ab die Post ist sein dreißigster Scheibenweltroman – und einer seiner besten. … Der britische Autor und Journalist Terry Pratchett erschuf mit dem Scheibenweltzyklus eine skurille und doch unglaublich lebensnahe Fantasywelt, in der Vampire mit Blitzphotografie experimentieren, Orang-Utans Bibliotheken leiten und Fleisch rückwärts in der Zeit gelagert wird.“ Ein außergewöhnliches Buch, das man so schnell nicht wieder aus der Hand legt.

Erstlingsautor Andrew Davidson.

Ein nicht ganz unumstrittenes Buch stand dann im Folgemonat auf dem Programm. Silke Meyer beschäftigte sich mit einem „Bilder-Buch“, welches vor allem durch seinen aussagekräftigen Titel auffällt: Verdammte Sch***e, schlaf ein! „Wie eine Bombe schlug das neuste Werk von Autor Adam Mansbach ein. Auf den ersten Blick scheint es ein Bilderbuch für Kinder zu sein, doch schon der Titel lässt erahnen, dass die lieben Kleinen besser die Finger davon lassen sollten.“

Mit Gargoyle, dem Erstlingswerk von Andrew Davidson, beschäftigte sich im September unsere Redakteurin Stefanie Braun. Sie beschreibt den außergewöhnlichen Roman wie folgt: „“Ein hypnotisches Buch, das man erst nach einigen 100 Seiten wieder aus der Hand legen kann. Wer einmal dem schroffen Charme dieses Meisterwerkes erlegen ist, kann für die nächsten paar Tage alle Termine absagen um sich ganz diesem fast 600 Seiten starken Werk zu widmen.“

Autorin Susanne Baumgärtner veröffentlichte zu Beginn des Jahres ihr erstes Buch Seraphim – Carpe Noctem. Das besondere an diesem Vampir-Roman: Die Geschichte spielt zum Teil in Trier. Silke Meyer las das Buch und rezensierte es im Anschluss für 5vier.de: „Sandra Baumgärtner hat ein Werk geschaffen, das perfekt zum aktuellen Trend von romantischen Vampirgeschichten à la “Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen” passt. Horrorelemente treten dabei eher in den Hintergrund. Im Mittelpunkt steht die eigenwillige Protagonistin Sera und ihre Beziehung zum geheimnisvollen Vampir Leander.“

Autorin Sandra Baumgärtner präsentierte in diesem Jahr ihr Vampir-Buch: Seraphim - Carpe noctem. Foto: 5vier-Archiv/Stefanie Braun

Mit einem Roman von Autor Pascal Mercier beschäftigte sich Lars Eggers im Folgemonat: „“Wenn es so ist, daß wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist – was geschieht mit dem Rest?“ Dieser Frage stellen sich Leser und Protagonist des Buches Nachtzug nach Lissabon. … Der Roman regt zum Nachdenken an und erzählt gleichzeitig die spannende Geschichte einer Suche. Nicht gerade ein Buch zum Nebenherlesen, aber sicherlich eine gute Idee für lange Winterabende.“

Vielleicht ist ja das ein oder andere Buch dabei, welches den Weg unter einen eurer Weihnachtsbäume findet. Das Team von 5vier.de wünscht allen Lesern viel Vergnügen beim vorweihnachtlichen Geschenke kaufen und eine besinnliche Adventszeit. 

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