Gymnasium Saarburg beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Trier erfolgreich

Das Gymnasium Saarburg setzt seine erfolgreiche Jugend forscht – Tradition beim Regionalwettbewerb in Trier fort. Sowohl in der Sparte Schüler experimentieren, in der die jüngeren Schüler starten, als auch im Wettbewerb Jugend forscht der älteren waren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums gestartet, insgesamt neun mit sechs verschiedenen Arbeiten in den Fachdisziplinen Biologie, Chemie und Technik.

Niklas Rose, Mira Meyer und Sophie Bauschert experimentierten mit Holzzweigabschnitten zur Auftrennung von Farbstoffen. Wie Cedric Fülling und Axel Boesen, die Inhaltsstoffe im Zigarettenrauch untersuchten, sind sie Schüler/innen der Klasse 7b und Mitglieder der AG Jugend forscht der Schule. In aufwändigen Experimenten waren sie monatelang im Team mit ihrem Thema beschäftigt, erhielten interessante Ergebnisse und machten so ihre ersten Forschererfahrungen, die auf ihre schulische und berufliche Zukunft sicherlich prägenden Einfluss haben werden.

Moritz Leg, Schüler der Klasse 10a aus Oberleuken, konstruierte einen Robo-Cleaner, einen autonom arbeitenden Staubsauger aus alten Staubsaugerteilen und Fischertechnik. Er erreichte damit den 3. Platz im Fachgebiet Technik und den Sonderpreis für die beste Ingenieursleistung.

Schwermetallionen stellen in unserer Umwelt ein immer wichtigeres Problem dar. Angeregt durch einen entsprechenden Beitrag in der Wissenschaftssendung Nano bei 3sat, beschäftigten sich gleich zwei Schüler und eine Schülerin der Jahrgangsstufe 12 mit der Thematik. Ilona Komes untersuchte in langwierigen und mit großer Exaktheit durchgeführten Experimenten, in wie weit Kressepflanzen Schwermetallionen über ihre Wurzeln aufnehmen. Alexander Strupp testete den Einfluss von Schwermetallen auf die Gäraktivität von Hefe. Er wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Nico Franzen experimentierte mit Kunstfasern aus Kleidung. Er mischte zerkleinerte Fasern mit Bleisalzlösungen und bestimmte, in welchem Ausmaß solche Mikrofasern Schwermetallionen binden. Dahinter verbirgt sich das Problem, dass diese Fasern, die auch beim Waschprozess entstehen und so in die Umwelt gelangen, immer mehr Schwermetallionen mobilisieren, die dadurch letztendlich auch in die menschliche Nahrungskette gelangen können. Seine Arbeit fand beim Juror der Universität besonderes Interesse, kann sogar Anregung für Forschungen auf höherer Ebene sein. Nico wurde mit dem zweiten Preis in Chemie bedacht.

Im zweiten Regionalwettbewerb am kommenden Freitag in Bitburg ist die Schule mit einer ganzen Reihe weiterer Arbeiten vertreten.

Das Engagement der Schule beim Jugend forscht Wettbewerb besteht seit über dreißig Jahren ohne Unterbrechung und ist ein hervorstechendes Profil der Schule. Zum wiederholten Male konnte Schulleiter Rainer Kramer einen Schulpreis für besonders viele Arbeiten beim Wettbewerb und für die ausgezeichnete Förderung junger Talente entgegen nehmen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb Jugend forscht findet ihr unter www.jugend-forscht-rlp.de und unter www.jugend-forscht.de.

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