Buntes: Mitarbeiter spenden 500 € für krebskranke Kinder

500 Euro spendeten die Mitarbeiter von neun Filialen der Deutschen Bank in Rheinland-Pfalz an die Abteilung Kinder- und Jugendmedizin Trier. Mit dem Geld werden notwendige Angebote für die Familien mit einem erkrankten Kind realisiert, die über den Rahmen Kassenleistungen hinaus gehen.

Prof. Dr. Wolfgang Rauh (Mitte), Chefarzt der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin am Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen freut sich über den Scheck in Höhe von 500 Euro, den ihm Jörg Grote (links), Mitglied der Geschäftsleitung und Eric Schuster, Teamleiter der Abteilung Private Banking in Trier im Klinikum überreichen. Foto: Bettina Leuchtenberg, Klinikum Mutterhaus

Traditionell spenden die 150 Mitarbeiter der Bankfilialen den Betrag an einen gemeinnützigen Zweck, mit dem die Bank ansonsten Weihnachtsgeschenke für sie gekauft hätte. Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Rauh freut sich über die persönlich überreichte Spende: „Mit unseren Spendengeldern haben wir die Möglichkeit, zusätzliches Personal zu finanzieren, das neben der rein medizinischen Versorgung auch gebraucht wird“, berichtet Rauh. „Dank der Spenden können wir hier Kindergärtnerinnen, Psychologen und Betreuungspersonal beschäftigen. Und damit können wir die Kinder auch mal zu Hause besuchen. Während der im Schnitt zweijährigen Therapie sind die Patienten nicht dauerhaft im Klinikum und brauchen auch vor Ort Unterstützung, welche die Kassen nicht finanzieren.“ Mit den Spenden werden ebenso die Stationen ausgestattet, gebraucht werden hier regelmäßig Spielzeug, Bücher oder auch Videos.

Die onkologische Kinderabteilung des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen in Trier ist neben Mainz und Koblenz eines von drei Zentren in Rheinland-Pfalz, welches krebskranke Kinder umfassend versorgt. In Trier werden aktuell knapp 50 Kinder und Jugendliche ambulant und stationär behandelt. „Heute liegt die Heilungsrate bei über 75 Prozent, da vor allem auch in der Entwicklung der Chemotherapie große Fortschritte gemacht werden konnten“, so Prof. Rauh.

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