Buntes: Sternsinger aus Düppenweiler fahren zur Kanzlerin – St. Leodegar vertritt das Bistum Trier in Berlin

Anna Müller, Laura Merten, Rouven Kockler und Daniel Schwarz-Gassner aus Düppenweiler freuen sich auf eine Reise nach Berlin. Als „Könige“ werden sie dort die Kanzlerin treffen.

Fahren zur Kanzlerin nach Berlin: Rouven Kockler, Daniel Schwarz-Gassner, Laura Merten und Anna Müller (vlnr.), Foto: Bistum Trier

Die vier jungen Leute aus der Pfarrgemeinde St. Leodegar vertreten am 5. Januar das Bistum Trier beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Begleitet werden die 13- bis 15-jährigen Jugendlichen von Barbara Koch, die sich in der Pfarrgemeinde um die Sternsinger-Aktion kümmert. Die Mädchen und Jungen aus Düppenweiler hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb Anfang des Jahres beteiligt und beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden: „Stärke zeigen“. Bei der anschließenden Ermittlung der diözesanen Gewinner hatten sie zudem das nötige Losglück.

Glück hatten die vier Berlin-Fahrer dann ein zweites Mal, denn aus der großen Zahl der Düppenweiler-Sternsinger wurden ebenfalls ausgelost, wer zur Kanzlerin fahren darf.

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Kanzlerin Merkel empfängt die kleinen Könige aus allen 27 Diözesen bereits zum sechsten Mal. „Kinder zeigen Stärke“ heißt das Leitwort der kommenden Aktion.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 730 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 58.700 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt.

Bei der 52. Aktion zum Jahresbeginn 2010 sammelten die Mädchen und Jungen aus 11.853 Pfarrgemeinden 40,6 Millionen Euro. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

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