Bus zur Moselmetropole und noch viel weiter

Für knapp zwanzig Euro von der Nähe in die Ferne reisen.

Von Trier nach Berlin? Ein gutes Stück Strecke das man da hinter sich zu legen hat. Oder wie wäre es mit der Bahn von der ältesten Stadt Deutschlands nach Frankfurt? Naja, zwei mal umsteigen, nur weil man zum Flughafen muss? Dieses Problem hat sich langsam aber sicher erledigt. Denn Fernbusse machen in nahezu allen Metropolen Stopp und davon ist unsere  Weinregion nicht ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Mit dem Bus fahren liegt mehr im Trend denn je und wie praktisch und günstig das ganze ist, hat sich bereits rumgesprochen.

Trier. Es ist auch kein Wunder, das gerade in den studentischen Städten der Bus immer beliebter wird. Viele sind aus anderen Städten zugewandert und haben weit zu reisen, wenn sie ihre Familie besuchen möchten. Solche Reisen sollten gut geplant werden, sollte man meinen, denn schließlich können Direktanbindungen nicht in denselben Frequenzen fahren wie Züge. Aber so einschränkend das auch klingt, wenn man sich das Prinzip Fernbus mal genauer ansieht, stellt man fest, dass es eigentlich recht simpel ist und zwangsläufig fällt einem schon der ein oder andere Vorteil gegenüber unserer Bahn auf.

Nun bleibt man mal mit dem Gedanken dabei, das man möglichst bald von Trier nach Berlin reisen möchte. Man öffnet also an seinem Computer eine Suchmaschine, wie z.B. www.goeuro.de und gibt den Abreiseort, das Datum und das gewünschte Ziel ein. Jetzt noch ein Klick auf Suchen und das war es schon. Und das Ergebnis ist der Traum jeder studentischen Geldbörse. Für 19,90€ mit dem Bus von der Moselmetropole in die Hauptstadt ist wirklich unschlagbar und auch das erste was einem auf der Seite ins Auge sticht. Klar, die Fahrtzeiten des Busses sind etwas länger als die seines auf Schienen fahrenden Kollegen, aber der Umstand das man nur ungefähr ein Drittel des Preises für die selbe Strecke bezahlt, machen das schon wieder wett. Da man auch nicht umsteigen muss, fällt auch das stetige Risiko des Verpassens des Anschlusses weg. Man bekommt einen Ort, eine Abfahrtzeit und das war es schon. Da kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

Die Vorteile und Chancen gehen natürlich auch nicht an der Politik vorbei. Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) setzte sich in der Vergangenheit schon für die Förderung des Fernverkehrs in Trier ein.Er findet Fernbusse gehören für eine Universitätsstadt wie Trier zur Daseinsvorsorge und denkt, dass ein großes Kundenpotential in und um Trier vorhanden ist. Auch weitere Konzepte, wie das  Einsetzen von Nachtbussen sind bereits angedacht.

Somit ist der Fernbus auf alle Fälle für die Trierer eine wunderbare Ergänzung und gerade für Sparfüchse eine lukrative Alternative. Und da die Streckennetze immer weiter ausgebaut werden, ergeben sich immer mehr mögliche Reiseziele.

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