Campus: Forscher aus aller Welt bei Tagung zur Antike

Internationale Konferenz zur Rezeption von Platon und Aristoteles an der Universität Trier

Die europäische Philosophiegeschichte ist untrennbar verbunden mit der Rezeption der antiken Klassiker Platon und Aristoteles. Eine Schlüsselrolle in dieser Rezeption spielten spätantike Kommentatoren. Sie erarbeiteten eine Begrifflichkeit, welche die spätere Philosophiegeschichte bis weit in die Neuzeit hinein prägen sollte.

Eine internationale Tagung der Universität Trier vom 4. bis 6. Oktober 2012 beschäftigt sich mit dieser „Kunst der philosophischen Exegese bei den antiken Platon- und Aristoteles-Kommentatoren“. An der Konferenz im Robert Schuman-Haus nehmen hochrangige Forscher aus dem In- und Ausland teil, unter anderem aus Australien, Kanada und Israel.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler widmen sich bei ihrer Tagung speziell den methodologischen Aspekten der Tätigkeit der Kommentatoren sowie der Verzahnung von Exegese und systematischer philosophischer Forschung.

Mit der Veranstaltung führen die Fächer Philosophie und Klassische Philologie an der Universität Trier eine Reihe interdisziplinärer Aktivitäten fort, die Trier als attraktiven Standort für die Forschung auf dem Gebiet zur antiken Philosophie etablieren soll.

Die Tagung wird durchgeführt mit freundlicher Unterstützung der Karl und Gertrud Abel-Stiftung und des Freundeskreises Trierer Universität e.V.

Weitere Informationen und Tagungsprogramm unter www.philosophie.uni-trier.de

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