Campus: Japanologen der Uni Trier unterstützen Katastrophenhilfe

Selbst zwei Obdachlose und Kinder, die ihr Taschengeld hergaben, gehörten zu den Spendern: Die positive Resonanz auf die erste Aktion am vergangenen Samstag an der „Trier Galerie“ hat Studierende und Mitarbeiter der Japanologie der Universität Trier motiviert, bis Ende April für die Opfer der Naturkatastrophe in Japan und für den Wiederaufbau zu sammeln.

Spenden Sammeln vor der Trier Galerie in der Trierer Innenstadt

Innerhalb weniger Tage ist das Spendenbarometer auf stolze 6.300 Euro geklettert. An diesem Wochenende wird die Unterstützung mit einer erneuten Hilfsaktion am Samstag in der Innenstadt und einem Benefizkonzert im Foyer des Theaters am Sonntagvormittag fortgesetzt. „Mit einer solchen Summe haben wir nicht gerechnet“, waren die engagierten Japanologen von der Hilfsbereitschaft beim Start ihrer Aktion überrascht.

Viele Passanten gaben kleinere Beträge, einige auch große. Das Geld kommt der Katastrophenhilfe in der japanischen Präfektur Miyagi zugute. Dort liegt die Tōhoku-Gakuin-Universität Sendai, mit der die Trierer Japanologie eine Partnerschaft pflegt, im Zentrum des Katastrophengebietes. Während des Erdbebens und des Tsunami waren insgesamt 31 Trierer Studierende an einer der zehn kooperierenden Universitäten in Japan.

Bis einschließlich 30. April bitten die Studierenden und Mitarbeiter jeweils samstags zwischen 11 und 16 Uhr an der „Trier Galerie“ um Unterstützung für den Wiederaufbau. Die Spender dürfen sich auf kleine landestypische Überraschungen freuen. Am Sonntag geben Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Stadt Trier ein Benefizkonzert. Ab 11 Uhr spielen sie im Foyer des Theaters Werke von Mozart, Telemann und Vivaldi sowie japanische Volksweisen.

Ergänzend werden Texte rezitiert, in denen ein Japaner seine Eindrücke und Gefühle beim Anblick der Zerstörungswut des Tsunami schildert. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, Spenden sind natürlich erwünscht.

Auch an diesem Samstag sammeln Studierende und Mitarbeiter der Japanologie der Universität Trier wieder vor der „Trier Galerie“ für die Katastrophenhilfe in Japan.

Stichworte:

Kommentare (0)

Trackback URL | RSS

Antworten

Wir freuen uns über Kommentare und möchten allen Lesern die Möglichkeit geben, kritisch zu den Themen und Artikeln Stellung zu beziehen und ihre Meinung kundzutun. Wir behalten uns das Recht vor, jeden Kommentar vor Veröffentlichung redaktionell zu überprüfen und nur Kommentare freizuschalten, die sich sachlich mit dem Thema des Beitrags beschäftigen.
Spielregeln