Campus: Jupiter Jones-Konzert für das Campusradio im Studihaus

Das Campusradio präsentierte gestern Abend die Band „Jupiter Jones“ im Studihaus. Die Fünf starten mit ihrem Album „Jupiter Jones“ und ihrer ersten Singleauskopplung „Still“ gerade richtig durch. 5vier.de-Redakteur Sebastian war vor Ort.

Das Campusradio der Uni Trier brachte gestern Jupiter Jones ins Studihaus. Foto: Sebastian Minas

Das war’s also. Die Jones-Brüder gaben am gestrigen Freitagabend in wunderbar gemütlicher und entspannter Atmosphäre ein gelungenes Debüt im Studihaus der Universität Trier. Zugleich feierten die fünf Jungs (Keyboarder Tobi ist nun offiziell neues Mitglied) den „Geburtstag“ ihres selbstbetitelten Album. Letzteres wurde gestern veröffentlicht.

Jupiter Jones spielten vor gut gelaunter Mannschaft. Foto: Sebastian Mina

Der sympathische Sänger Nicholas Müller führte dabei neben den beiden Campusradio ModeratorInnen durch den Abend – sowohl Band, als auch Moderatoren und Publikum waren bester Laune.

Mit „Still“ in den Charts

Mit ihrer ersten Single-Auskopplung “Still“ landeten sie einen Hit, nicht nur in den hiesigen Charts des SWR3. Sie sind längst nicht mehr nur eine regionale Größe. So ist es gleich ein doppelt schönes Ereignis, wenn sie nun in Trier, der Stadt ihrer ersten Proben und des ersten Auftritts, ihr neues Album präsentieren.

Es ist nicht mal halb sieben, da tummeln sich schon einige glückliche Gewinner der Ticketverlosung vor dem Gebäude des Studihaus – in froher Erwartung auf das bevorstehende Event. Der Auftritt der Band ist bereits seit Dezember letzten Jahres in Planung und so verwundert es kaum, dass die Anspannung der Organisatoren in Teilen noch recht groß ist. Doch: als die Band gegen halb acht die Bühne betritt, schien jede Last verflogen. Großes Lob an dieser Stelle auch für den sehr gelungenen Sound, der sicherlich auch dem Live-Stream, den das Campusradio sendet, zu Gute kam!

Sänger Nicholas Müller und Bassist Michael Stadtfeld. Foto: Sebastian Minas

Zwischen den Liedern sah sich die Band den Fragen der beiden Moderatoren ausgesetzt („War das eben jetzt echt eine Nasenflöte“?), aber auch das Publikum hatte die Möglichkeit, die Band direkt mit Fragen zu löchern.

So gab es dann auch schon mal eine spontane Assoziationsrunde, in der sich der Schlagzeuger unfreiwillig zu Slips statt Boxershort bekennen musste; der Bandname wiederholt einer Erklärung bedurfte oder Geschichten, wie man sich zusammen mit den Jungs der amerikanischen Band Hot Water Music die Zeit vertrieb.

„Komm bloß nicht nach Bad Bentheim“

Man freue sich, so Müller, entgegen aller Klischees natürlich über den neuen Major-Deal mit Columbia-Berlin. Dort könne man die neu gewonnenen Freiheiten genießen und trägt Songs über das Älterwerden sowie über äußerst amüsante, aber nervtötende Kneipenbesucher („Komm bloß nicht nach Bad Bentheim“) vor.

Alles in allem: der Band machte es sichtlich Spaß und man nahm sich Zeit, für alle Fragen und selbstverständlich für die Musik. Auch nach dem Konzert ließen die Jungs es sich nicht nehmen, noch ein paar „Kaltgetränke“ zu sich zu nehmen und ein wenig mit den Gästen zu „loungen“, so Müller.

Sänger Müller und Moderator. Foto: Sebastian Minas

Solche Konzerte müsste es öfter geben. Sie wird es, laut Organisatoren auch in Zukunft geben, da sich das Projekt „Campusradio“ dadurch mehr Aufmerksamkeit erhofft und den Zuhörern die Gelegenheit bieten möchte, die Bands, über die sich das Radio auch definiert, live erleben zu können.

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Kommentare (2)

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  1. Sebastian Minas sagt:

    Danke Paddy, du siehst, das „b“ ist der direkte Tastaturnachbar zum „n“ ! 😉

  2. Paddy Klink sagt:

    Kurze Anmerkung: Der Keyboarder heißt Tobi! 🙂
    Das geht ganz schnell mit verdrehten Buchstaben. Projekt 54 ist nämlich auch die Theatergruppe der Lebenshilfe Trier. Dem nächsten Veranstalter, der uns falsch schreibt schick ich die Kameraden mal da hin. Die werden staunen! 🙂
    Viele Grüße an Sebastian, der äußerst fleißig und engagiert Fotos geschossen hat! MEIN Bericht zum Konzert und dem weiteren Abendverlauf kommt demnächst in meiner Kolumne!
    Es grüßt: der Paddy

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