Campus: Minicomputer elektrisiert die Fachwelt

Der Fachschaftsrat Informatik der Universität Trier will zusammen mit der Professur für Systemsoftware und Verteilte Systeme am 23. August einen der ersten „Raspberry Jams” in Deutschland durchführen.

Der Raspberry Pi ist ein Kleinstcomputer, der für den Bildungsbereich entwickelt wurde. Er ist klein, leistungsfähig und sehr günstig und hat das Potenzial, den Informatikunterricht an Schulen zu revolutionieren. Diese Eigenschaften machen den Computer nicht nur für Schulen interessant: Weltweit stürzen sich derzeit Bastler auf den Minicomputer, um mit ihm neue Projekte in Angriff zu nehmen. Mehr als 200.000 Geräte  schon am ersten Tag vorbestellt, derzeit verlassen pro Tag 4000 Raspberry Pis die Produktion. Die sogenannten „Raspberry Jams“ sind unabhängige Treffen von Bastlern und Interessierten, bei denen Projekte vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht werden.

In Großbritannien, dem Sitz der Raspberry Pi Foundation, haben sich diese „Raspberry Jams“ bereits etabliert. Die geplante Veranstaltung an der Universität Trier wäre eines der ersten derartigen Treffen im deutschsprachigen Raum und dem angrenzenden Luxemburg. Die Veranstaltung wird sich nicht nur an Studenten richten. Vielmehr sollen alle Interessierte angesprochen werden und insbesondere auch Informatik-Lehrer, die in Zukunft den kleinen Computer in ihrem Unterricht einsetzen können.

Im Vordergrund steht bei dem Treffen der Austausch in lockerer Atmosphäre. Auf dem Programm stehen aber auch Vorträge und Workshops, die die Möglichkeiten des kleinen Gerätes ausloten werden. Mit Elektronik-Experimentiersets können die Besucher vor Ort ihrem Raspberry Pi neue Funktionen verleihen.

Interessierte und Teilnehmer finden weitere Informationen sowie die Anmeldung auf fsrinfo.uni-trier.de/pi.

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