Campus: Ökonomiepreis der HWK für 
Dörte Portz und Claudia Veith

HWK-Präsident Rudi Müller (r.) Professor Dr. Michael Jäckel und gratulierten Claudia Veith (l.) und Dörte Portz. Foto: HWK Trier

Gleich zwei Magisterarbeiten im Fachbereich Soziologie der Universität Trier wurden heute mit dem Ökonomiepreis der Handwerkskammer Trier (HWK) ausgezeichnet.

Dörte Portz untersuchte in ihrer Abschlussarbeit den Einsatz innovativer Medien im Schulunterricht. Das Besucher- und Kaufverhalten auf Flohmärkten stand im Mittelpunkt der Arbeit von Claudia Veith. Professor Dr. Michael Jäckel, Professor für Konsum- und Kommunikationsforschung, hat die Arbeiten betreut. Die HWK zeichnet regelmäßig gelungene Abschlussarbeiten von Absolventen der Trierer Hochschulen aus, in denen für das Handwerk und den Mittelstand relevante Themen behandelt werden.

Auszeichnungen zweier Magisterarbeiten im Fach Soziologie

Dörte Portz hat ein Projekt analysiert, das in Schulen getestet wurde: den Einsatz einer digital beschreibbaren Wandtafel im Unterricht. Im Fokus der Arbeit steht die Frage, ob die Verwendung eines so genannten interaktiven Whiteboards dazu beitragen kann, dass sich die Schüler stärker am Unterricht beteiligen. Die Untersuchung zeigte, dass die anfängliche Begeisterung der Schüler und Lehrer im Laufe der Zeit nachließ. Die Verfasserin schließt daraus, dass neue Technologien gerade im Schulunterricht schnell als alltäglich erlebt werden und dem Bedürfnis nach Neuem weichen. Zudem stellt Portz fest, dass solche innovativen Lehrmittel die Schüler langfristig nicht zur verstärkten Teilnahme am Unterricht motivieren.

Claudia Veith hat in ihrer Untersuchung verschiedene Typen von Flohmarktbesuchern ermittelt: Erlebnisbesucher, Sammler, Hausfrauen und Hobbyverkäufer, kommunikative Sparer und Flohmarktliebhaber. Zudem hat sie sechs Beweggründe, die Konsumenten auf Flohmärkte treiben, analysiert. Die Second-Hand-Philosophie sei jedoch nicht das ausschlaggebende Kriterium, so Veith. Vielmehr sei der Hauptbeweggrund das Sparen und Schnäppchenjagen, gefolgt von Spaß am Flanieren, Geselligkeit, Sammeln und Nostalgie.

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