Sehr gute Noten für Anglistik und Amerikanistik der Uni Trier

Spitzenplätze in einigen Kategorien trotz höherer Belastung

Die Anglistik und Amerikanistik der Universität Trier schneiden beim gerade veröffentlichten Forschungsrating des Wissenschaftsrates überdurchschnittlich gut ab. In den untersuchten Kategorien „Forschungsqualität“, „Reputation“, „Forschungsermöglichung“ und „Transfer an außeruniversitäre Adressaten“ wurden die Leistungen überwiegend mit sehr gut bzw. sehr/gut und gut be­wertet.

Spitzenplätze unter den Top Ten in Deutschland erzielen die Sprachwissenschaft in der Kategorie Reputation sowie die Amerikastudien beim „Transfer an außeruniversitäre Adressaten.“ Die Trierer Amerikanistik zählt bei den kleineren Amerikastudien-Programmen (Kriterium: bis zu drei Stellen) und bei den mittelgroßen Amerikastudien-Programmen (Kriterium: bis zu fünf Stellen) zudem zu den besten in Deutschland.

Das sehr gute Abschneiden im Rating bestätigt die Erfolge in der Forschung der letzten Jahre. So gingen wichtige Preise im Bereich der Narratologie und des Dokumentarfilms in die anglistische Literaturwissenschaft der Universität Trier. Vor kurzem erhielt das renommierte Zentrum für Kanadastudien den Zuschlag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft für ein internationales Graduiertenkolleg.

Diese überdurchschnittlich gute Bewertung der Forschungsleistung der Trierer Anglistik und Amerikanistik ist vor allem an­gesichts der hohen Lehrbelastung hervorzuheben. Im Zeitraum der Datenerhebung stiegen die Prüfungszahlen in der Trierer Anglistik insgesamt um das Zweieinhalbfache. Die Professorenstellen in dem Fach gingen jedoch von sieben auf sechs zurück.

„Die sehr guten Ergebnisse der Anglistik und Amerikanistik in der Forschung sind auch deshalb hoch einzuschätzen, da sich das Fach in den letzten Jahren stark in der akademischen Selbstverwaltung engagiert hat und dabei wichtige Leitungsfunktionen in universitären Gremien übernommen hat“, überbrachte Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel Glückwünsche.

Weitere Informationen: www.wissenschaftsrat.de

Hintergrund

Erstmals hat der Wissenschaftsrat mit der Anglistik und Amerikanistik sein Forschungsrating in den Geisteswissenschaften erprobt. Die Ergebnisse liefern einen aussagekräftigen Einblick in die anglistische und amerikanistische Forschungslandschaft in Deutschland. Insgesamt haben sich 60 Hochschulen an dem Forschungsrating beteiligt und somit knapp 90 Prozent aller in diesem Fach forschenden Einrichtungen. Der Wissenschaftsrat ist eines der wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremien in Deutschland. Er berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in allen Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Wissenschaft, der Forschung und des Hochschulbereichs.

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