Campus: Sprache lernen, Freunde finden und die Region entdecken

Auftakt zum 40. Internationalen Ferienkurs der Universität Trier im Ratssaal

Die Teilnehmer des Kurses 2012, Foto: Pressestelle Uni Trier

102 Studierende aus 28 Nationen und von allen Kontinenten: So viele Teilnehmer hat der Internationale Ferienkurs der Universität Trier in seiner langen Geschichte noch nie gesehen. Traditionell wurden die jungen Studierenden aus aller Welt am Donnerstagabend gemeinsam von Stadt und Universität im Trierer Rathaus begrüßt. Drei Wochen lang entdecken sie nun die Region, die Nachbarländer und lernen die deutsche Sprache.

Einen Moment lang durften sie sich wie zu Hause fühlen: Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel begrüßte die jungen Studierenden in ihren Muttersprachen und verglich das multinationale Stelldichein im Trier Ratssaal mit dem Treffen der Sportler aus aller Welt bei Olympia in London. „Wir dürfen stolz sein, dass wir eine so vielfältige Gruppe hier zusammenbringen können“, sagte Jäckel mit Blick auf die vollen Sitzreihen.

Das ist nicht zuletzt ein Verdienst der Verantwortlichen und ihrer langen Erfahrung, die Jahr für Jahr ein interessantes und lehrreiches Programm zusammenstellen. Marc Borkam ist als Koordinator des Ferienkurses bereits seit zwölf Jahren in der Organisation tätig. Er führte die erwartungsvollen Studierenden in das Programm ein: vormittags Deutsch-Sprachkurse, nachmittags wissenschaftliche Vorträge und Präsentationen, abends und an den Wochenenden kulturelle Programme und Exkursionen.

„Das Wort setzt sich aus Ferien und Kurs zusammen. Das heißt: Sie machen Ferien, Sie haben aber auch Kurse. Es wartet also schon auch Arbeit auf Sie“, verwies Birgit Roser, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität, auf den anstrengenderen Teil des Bildungsaufenthaltes. „Aber auch die Kurse werden Ihnen Spaß machen“, versprach sie und ergänzte: „Ein wichtiges Element ist, Menschen aus anderen Ländern kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und darüber hinaus in Kontakt zu bleiben.“

Neue Freunde aus anderen Ländern zu finden, sieht auch die Trierer Bürgermeisterin Angelika Birk als einen markanten Aspekt des Ferienkurses. Sie ermunterte in ihren Begrüßungsworten die Gäste, die schöne Stadt Trier und ihre allgegenwärtigen historischen Zeugnisse kennenzulernen. Sie dankte der Universität, dass sie nunmehr bereits zum 40. Mal junge Menschen in die Stadt bringt und wünschte den Teilnehmern viele neue Kontakte, internationale Erfahrungen und gute Ergebnisse in den Sprachkursen.

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