Campus: Trierer helfen ausländischen Studenten – und sich selbst

Das Patenprogramm an der Universität macht „Fremde zu Freunden“

Ob beim Ausflug oder beim Färben von Ostereiern: Mit gemeinsamen Unternehmungen werden Fremde schnell zu Freunden. Foto: Uni Trier

„Fremde werden Freunde.“ Das geht schneller als man glaubt, wenn man sich am gleichnamigen Patenprogramm des Internationalen Zentrums an der Universität Trier beteiligt.

Die Initiative bringt Menschen aus der Region Trier und ausländische Studierende zusammen. Beide Seiten profitieren von dieser Patenschaft. Einheimische lernen durch die Studenten aus aller Herren Länder fremde Kulturen und Sprachen kennen und knüpfen Kontakte, die über einen langen Zeitraum bestehen können.

Die internationalen Studierenden leben zwar in ihrer eigenen Wohnung, erleben aber bei gelegentlichen gemeinsamen Treffs den Alltag der Menschen in Trier und die Region. Für „fremde“ Studenten, die häufig erstmals längere Zeit von zu Hause weg sind, ist dieser Kontakt wichtig. Einer Studie zufolge ist mangelnde Integration der häufigste Grund, warum ausländische Studierende ihr Studium in Deutschland abbrechen.

Wie die Patenschaft ausgestaltet wird, bleibt den Beteiligten überlassen. Zum Beispiel können Trierer Gastfreunde und ausländische Studierende ihre Freizeit gemeinsam gestalten. Man kann plaudern, spielen, Feste feiern, Ausflüge unternehmen, Trier und die Region entdecken, wandern, kochen und vieles mehr.

Begleitend zum Programm bietet das Internationale Zentrum gemeinsame Aktivitäten an wie zum Beispiel internationale Stammtische.

Bei einer Informationsveranstaltung am Freitag, 6. Mai, 18 Uhr, im Fetzencafé im „Treff“ an der Universität (Brücke) kann man sich über Details informieren. Weitere Auskünfte gibt es beim Internationalen Zentrum, Im Treff 17, 54296 Trier, info@iz-trier.de, Ansprechpartnerin: Ronja Zimmermann.

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