Universitätsbibliothek zeigt Künstlerbücher von Gertrud Boernieck

„Alles, was zwischen zwei Deckel passt“

Vom 4. Februar bis zum 10. April ist in der Universitätsbibliothek Trier eine Ausstellung mit einzigartigen Buchobjekten der Künstlerin Getrud Boernieck zu sehen.

Einzigartig sind diese Arbeiten im doppelten Sinne: Es sind Gesamtkunstwerke, die Malerei, Skulptur, Collage und die Kalligraphie eigener und fremder Texte in sich vereinen, und es sind Unikate – jedes Buch existiert nur in einem einzigen Exemplar. Auf kleinstem Raum bietet sich hier eine Fülle der Stilmittel und Materialien: Neben Papier und Karton finden Holz, Filz, Draht und Leinwand Verwendung, aber auch Küchensiebe und Eierkartons.

Gertrud Boernieck wurde 1931 in Köln geboren, wo sie auch heute lebt. Nach ihrer künstlerischen Ausbildung von 1946 bis 1949 schuf sie zunächst Ölbilder, Kleinplastiken und Druckgraphiken, ehe sie sich ab 1991 dem künstlerisch gestalteten Buch als ihrem Hauptmedium zuwandte. Gertrud Boernieck hat ihre Objekte bereits in zahlreichen Museen, Bibliotheken und Museen ausgestellt; die Universitätsbibliothek Trier zeigt nun eine repräsentative Auswahl von rund vierzig neueren Arbeiten dieser außergewöhnlichen Gestalterin.

Die Ausstellungseröffnung findet am 4. Februar 2013 um 18 Uhr c.t. statt. Die Künstlerin Eva-Maria Hermanns wird in das Werk von Gertrud Boer- nieck einführen.

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