Campus: Videoabteilung bringt die Uni bei „Ethik ins Gespräch“

Einmal im Monat begrüßt Moderator Prof. Peter Kampits Fernsehzuschauer zu der Sendereihe „Herzlich willkommen bei `Ethik im Gespräch´“ im Programm von „BR alpha“, das Produktionen des Bayerischen (BR) und des Österreichischen Rundfunks (ORF) ausstrahlt.

Unter Kampits´ Regie diskutieren jeweils vier Gesprächspartner aus weit verstreuten Standorten in Deutschland und Österreich. Technisch möglich macht diese Konferenz das Internet – und die Videoabteilung der Universität Trier (UVA). Zu den Gesprächsteilnehmern gehört Dr. Hardy Bouillon, außerplanmäßiger Professor im Fach Philosophie an der Universität Trier.

Dank des professionellen Equipments und des technischen Know-hows der Mitarbeiter der UVA kann er in den drei Sendungen zum Themenkomplex Wirtschaftsethik mitreden. An zwei Nachmittagen sitzt Prof. Hardy Bouillon im Studio der UVA vor der Kamera, die per Internet mit einem Aufnahmestudio in Wien verbunden ist. Über einen Monitor vor seinem „Nachrichtensprecher-Tisch“ verfolgt er die Moderation und die Beiträge seiner Kollegen. Um sich in die Diskussion einzuschalten, muss quasi als „elektronisches Handzeichen“ die Space-Taste der Computer-Tastatur gedrückt werden.

„Die Direktmitschnitte erfolgen in geringer Auflösung, damit die Übertragungsgeschwindigkeit per Internet hoch genug ist und keine technisch bedingten Pausen auftreten“, erläutert Thomas Hartz von der UVA. Nach dem Ende der Web-Konferenz werden die Daten von den einzelnen Standorten aus erneut in einer höheren, sendefähigen Qualität an das Studio übermittelt. Den Übertragungsvorgang regelt eine spezielle Computer- Software automatisch, die bei allen Gesprächsteilnehmern installiert ist.

Während der Aufzeichnung im Studio im fünften Stock des B-Gebäudes überwachen UVA-Leiter Paul Berghäuser und Thomas Hartz die Technik und die Stabilität der Internet-Leitung. Das Filmmaterial wird zu drei jeweils 45-minütigen Folgen der Sendereihe „Ethik im Gespräch“ verarbeitet. „Diese Form der Diskussion hat Stärken und Schwächen“, fasst Prof. Bouillon seine Eindrücke zusammen. „Es ist komfortabel, weil man sie praktisch von zu Hause aus durchführen kann und die Ablenkung nicht so ausgeprägt ist. Nachteilig ist, dass man ausgeblendet ist, wenn man sich per Taste zu Wort gemeldet hat, und den weiteren Verlauf der Diskussion in diesem Zeitraum nicht verfolgen kann.“

Bereits seit 1988 ist Prof. Bouillon mit der Universität Trier verbunden. Im laufenden Wintersemester hält er die Vorlesung „Modelle der Moralwissenschaften“. In diesem Jahr hat er ein Buch zum Thema „Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit“ veröffentlicht, das den ORF auf ihn aufmerksam machte und zur Einladung in die Sendung veranlasste.

Die Sendetermine in BR alpha (jeweils mittwochs, 21.00 bis 21.45 Uhr):

  • 12. Januar 2011: Wirtschaftsethik
  • 9. Februar 2011: Unternehmensethik
  • 9. März 2011: Liberalismus contra ökosoziale Marktwirtschaft

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