Campus: Wo sich Politik, Parlament und Wissenschaft begegnen

Die Ausstellung „Farben der Nacht“ der Universität Trier im Landtag ist eröffnet.

Dr. Stephan Brakensiek (links), Kustos der Graphischen Sammlung des Fachs Kunstgeschichte, und Universitätspräsident Prof. Dr. Peter Schwenkmezger überreichen den Ausstellungskatalog an Staatssekretär Michael Ebling und Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm (von links). Andrea Diederichs und Benno Jakobus Walde waren als Autoren und Mitarbeiter an der Ausstellung beteiligt, an der auch Raymond Keller mitgewirkt hat (von rechts).

Erstmals ist die Universität Trier mit einer Ausstellung im Mainzer Landtag vertreten. Bis zum 31. August zeigt die Graphische Sammlung des Fachs Kunstgeschichte unter dem Titel „Farben der Nacht“ Druckgraphiken, die Dunkelheit zum Thema machen. Für die Universität Trier ist die Präsentation in der Lobby des Landesparlamentes eine besondere Auszeichnung und zugleich ein Geschenk an den scheidenden Präsidenten Prof. Dr. Peter Schwenkmezger zu dessen 65. Geburtstag.

Jährlich gehen rund 35 Ausstellungsanfragen bei der Landtagsverwaltung ein, erwähnte Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm bei der Eröffnung. Mit dem Zuschlag für die Universität Trier habe der Vorstand eine gute Wahl getroffen: „Ich freue mich, dass diese interessante und hochwertige Ausstellung hier im Landtag präsentiert wird.“

40 Druckgraphiken aus der Zeit von 1580 bis 1880 haben Dr. Stephan Brakensiek, Kustos der Graphischen Sammlung des Fachs Kunstgeschichte, und Studierende zusammengestellt und in einem Katalog beschrieben. In seiner Einführung beschäftigte sich Brakensiek mit dem Phänomen des Themas Dunkelheit. Die Druckgraphik erweise sich für die bildkünstlerische Umsetzung dunkler Szenen als Gestaltungsmittel par excellence. Er hob heraus, dass die Ausstellung auch ein Ergebnis des Engagements von Studierenden sei. „Der Landtag ist ein geeigneter Ort, an dem man auf die Erfolge der Ausbildung an den Hochschulen im Land hinweisen kann“, befand er.

In die gleiche Kerbe schlug Universitätspräsident Schwenkmezger: „Uns ist sehr wichtig, dass diese Projekte mit studentischer Beteiligung umgesetzt werden“, betonte er und verwies auf die rege Ausstellungstätigkeit der Trierer Kunstgeschichte seit dem Ende der 90er-Jahre. Zudem hob er die Bedeutung und die Rolle von Graphischen Sammlungen für Forschung und Lehre hervor.

Als eine wunderbare Begegnung zwischen Politik, Parlament und Wissenschaft beschrieb Staatssekretär Michael Ebling die Ausstellung. Das Fach Kunstgeschichte der Universität Trier sei in der Region verankert, habe sich aber auch national und international etabliert. Abzulesen sei diese Stellung nicht zuletzt an aktuellen großen Forschungsprojekten.

Die Ausstellung ist bis zum 31. August (außer am 18. August) an Werktagen von 8 bis 17 Uhr in der Lobby des Landtags, Deutschhausplatz 12, in Mainz zu sehen. Den Ausstellungskatalog kann man auf der Homepage der Universität Trier unter folgendem Link einsehen:

http://www.uni-trier.de/fileadmin/organisation/Presse/Bilder_2011/125_Katalog_Farben_der_Nacht.pdf

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