Claudine Moulin erhielt die höchste Auszeichnung des Landes

Professorin der Universität Trier für herausragendes Engagement geehrt

Prof. Dr. Claudine Moulin, seit 2003 Professorin an der Universität Trier und Wissenschaftliche Leiterin des Kompetenzzentrums für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften, ist am Mittwoch mit dem Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.

„Sie alle leisten zum Teil seit Jahrzehnten Herausragendes. Ihr Wirken ist unverzichtbarer Bestandteil einer aktiven Bürgergesellschaft. Sie leben vor, wie tiefgreifend und wie positiv individuelles Handeln in unserer Gesellschaft wirken kann“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Verleihung der höchsten Auszeichnung des Landes an elf verdiente Frauen und Männer im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz.

Claudine Moulin habe das Kompetenzzentrum an der Universität Trier in den vergangenen zehn Jahren in die internationale Spitzenforschung geführt und zu einem bevorzugten Partner der deutschen Akademien der Wissenschaften entwickelt, heißt es in der Begründung. Ihr Einsatz für die Großregion reiche weit über den beruflichen Kernbereich hinaus: Das Engagement erstrecke sich auf Forschungsprojekte mit der Universität Luxemburg und die Gründung und Leitung der Forschungsstelle für Sprachen und Literaturen Luxemburgs an der Universität Trier. Darüber hinaus sei sie für den Dialektwörterbuchverbund verantwortlich, der viele Dialekte der Großregion erfasse.

Hervorgehoben wurde in der Laudatio ein Projekt über mittelalterliche Archivalien in der Großregion unter Federführung der Universität der Großregion, das die Geschichte des Mittelalters als Fundament der Europäischen Gemeinschaft betrachte. Wissenschaftler aus der Großregion machen hier ihre Quellen und ihr Knowhow einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Der Landesverdienstorden würdige zudem Claudine Moulins zahlreiche nationale und internationale Kontakte, mit denen sie die Forschung in der historischen Linguistik des Deutschen und in den so genannten e-Humanities vorangetrieben habe. Damit habe sie auch dem Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz in diesem Forschungsfeld internationale Bedeutung verliehen.

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