Das 60. Zurlaubener Heimatfest ist eröffnet

Am Anfang steht die Tradition - es folgt die Party

Es geht schon wieder los. Das Heimatfest in Zurlauben ist eröffnet. Es folgen den kommenden drei Tagen viel Musik, gute Stimmung und ein Feuerwerk.

Nach dem gelungenen Fassanstich: (von li nach re): Udo Köhler, Vorsitzender der CDU Trier und Schirmherr des 60. Zurlaubener Heimatfestes - Christian Reichert, Vorsitzender des Festausschusses - Bernhard Minden, Gebietsverkaufsleiter der Bitburger Braugruppe - Hans-Karl Meunier, Präsident der Karnevalsgesellschat "M'r wieweln noch en Zalawen": Das "Moselfest" ist eröffnet! Fotos: C. Maisenbacher

Nach dem gelungenen Fassanstich: (von li nach re): Udo Köhler, Vorsitzender der CDU Trier und Schirmherr des 60. Zurlaubener Heimatfestes – Christian Reichert, Vorsitzender des Festausschusses – Bernhard Minden, Gebietsverkaufsleiter der Bitburger Braugruppe – Hans-Karl Meunier, Präsident der Karnevalsgesellschat „M’r wieweln noch en Zalawen“: Das „Moselfest“ ist eröffnet! Fotos: C. Maisenbacher

Trier/Zurlauben. Fassanstich, Partystimmung, Feuerwerk – das kleine und ursprünglich von Schiffern und Fischern besiedelte Zurlauben wird an vier Tagen im Jahr zu einem so großen Magnet, dass man ganz einfach von „Milliunen“ Besuchern spricht. In diesem Jahr ist für das Heimatfest in Zurlauben die Zeit vom 10. bis 13. Juli 2015 schon länger im Kalender markiert.

Fassanstich in Zurlauben

Der Fassanstich des Schirmherren – in diesem Jahr der Architekt und Kreisvorsitzende der CDU Trier, Udo Köhler – findet im traditionellen Rahmen der Gründervereine statt: Vor 60 Jahren hatten der Männergesangverein Zurlauben und die Karnevalsgesellschaft „M’r wieweln noch en Zalawen“ die Initiative ergriffen und das Moselfest ins Leben gerufen. Der Anstich am Eröffnungs-Freitag auf der kleinen Bühne ist gleichzeitig der Start des 60. Moselfestes in Zurlauben! Auch in diesem Jahr gibt die Tradition den Startschuss (vergleichen Sie dazu unsere Film-Aufnahmen). Was folgt ist Party: Die Bühnen sind vorbereitet, die Anlagen funktionieren und die Menschen strömen nach Zurlauben.

Was damals war, ist heute immer noch! Die „Schieß- und Verkaufsbuden“, Menschen aus Trier und aus der ganzen Welt, Moselfest-Pilger, Urlauber, Studenten und Neugierige, Wein-, Bier- und Wassertrinker, sie alle fanden und finden sich in Zurlauben zum Heimatfest zusammen. Die Initiatoren, die inzwischen vertrauensvoll die organisatorische Hoheit in die Obhut von Christian Reichert übertragen haben, bitten vorab den Heiligen Petrus um Nachsicht. Da ist das Samstag-Nacht-Feuerwerk um 23 Uhr, das ohne Tropfen den Himmel über Zurlauben erfüllen soll.

 Zurlauben endet traditionell mit Trierer Montag

Nach dem momentanen Stand der Wettervorhersage steigt das Thermometer auf über 30 Grad, doch es sind KEINE Regenwolken und auch keine Gewitterwolken angesagt. – Da kann selbst der „Trierer Montag“ noch mit guter Stimmung gefeiert werden!

„Wir bitten unser Publikum um Verständnis, wenn wir bei übergroßem Ansturm und zur Sicherheit aller am Samstag, kurz vor dem Feuerwerk auf die Kaiser-Wilhelm-Brücke umlenken“, informiert Christian Reichert, Vorsitzender des Festkomitees und damit auch zuständig für die Sicherheit des Moselfestes.

Und noch eine Bitte an alle Besucher: Es lohnt sich wirklich nicht, auf einen Parkplatz zu hoffen. Das Auto im Stadtzentrum abgestellt oder gleich per Bus ist sicherer und kostet am Ende auch weniger.

Denn gefeiert wird in Zurlauben – und der ein oder andere Kater mag zwar mit nach Hause kommen, doch bitte ohne zusätzliche Abschlepp- oder schlimmere Folgekosten.

Lieber stößt man ganz entspannt mit der Trierer Mundartdichterin Cläre Prem an: „On öß Zalawen noch su klan, bi ons fiehlt sich ka Mensch allan.“ – Ein Motto, das auch beim 60. Heimatfest in Zurlauben 2015 bewiesen wird.

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