Der dritte Streich

Regionalliga Südwest

Das dritte Spiel in einer Woche. Eintracht Trier trifft am Sonntag im Moselstadion auf die SpVgg Neckarelz. Für den SVE könnte dies der krönende Abschluss einer intensiven Woche werden. Los geht es um 14 Uhr.

Trier. Eintracht Trier bleibt auch nach dem dritten Auswärtsspiel der Saison ohne Punktverlust. Die Begegnung beim FC 08 Homburg entschied die Eintracht vor 1.556 Besuchern im Waldstadion 2:0 (1:0) für sich. Die Treffer für die Mannschaft von Eintracht-Trainer Peter Rubeck markierten Robin Garnier (43.) und Dennis Gerlinger (61.).

Aus nun drei Begegnungen auf fremden Plätzen holte die Eintracht optimale neun Zähler. Dabei mussten die Mosel-Kicker auch noch keinen Gegentreffer hinnehmen und verbesserten sich auf Rang sieben. Für die Gastgeber aus Homburg war es dagegen die erste Niederlage der aktuellen Spielzeit.

Mit dem 0:2-Auswärtssieg gegen Homburg bestätigt Eintracht Trier seine gute Verfassung. Damit bleibt der SVE auf fremden Plätzen weiterhin eine Macht.

Eintracht Trier hat sich durch die beiden Siege nun in eine hervorragende Ausgangsposition gebracht. Gegen die SpVgg Neckarelz soll am Sonntag (14 Uhr) der erste Heimsieg der Saison gelingen.

„Wir freuen uns heute, morgen freuen wir uns noch ein bisschen. Danach werden wir wieder hart arbeiten“, sagte Eintracht-Trainer Peter Rubeck am Mittwoch nach dem Auswärtstriumph beim FC 08 Homburg.  Mit einem Sieg gegen die SpVgg Neckarelz könnte der SVE eine echte Traumwoche hinlegen – neun Punkte aus drei Spielen könnten winken. In der Tabelle rangiert der SVE mit zehn Punkten aktuell auf Rang sieben Drei Punkte trennt die Rubeck-Elf vom punktgleichen Spitzenquartett Kassel, Mannheim, Elversberg und Saarbrücken.

Die Entwicklung seiner Mannschaft stimmt den Trainer zufrieden. Darüber hinaus sieht er noch Entwicklungspotential. „Die Mannschaft ist auf einem sehr guten Weg. Alle ziehen mit und der Kader ist sehr ausgeglichen. Von der Bank kann ich jeden Spieler bedenkenlos bringen.“ Die Punkteausbeute passt, was noch fehlt ist ein Heimsieg. Dieser soll nun gegen die SpVgg Neckarelz gelingen. „Der Sieg gegen Homburg war wichtig, er wird aber noch wichtiger wenn wir gegen Neckarelz nachlegen“, fordert Peter Rubeck. Personell sieht die Lage entspannt aus. Neben den Langzeitverletzten Christoph Buchner und Holger Lemke meldete sich unter der Woche nur Torge Hollmann krank.

Der Gegner aus Neckarelz sieht dabei auf dem Papier leicht aus, denn der Saisonstart der Gäste verlief durchwachsen. Einem Sieg gegen Saar 05 Saarbrücken stehen vier Niederlagen gegenüber. Doch davon möchte Trainer Peter Rubeck nichts hören. Er warnt: „In dieser Liga kann man keinen Gegner unterschätzen. Auch sie haben Qualität. In diesem Spiel müssen wir die Taktik ändern, denn wir werden mehr Ballbesitz haben und müssen agieren. Wir werden uns anders vorbereiten.“ Neckarelz bestreitet nun schon die dritte Saison in der Regionalliga. Den Stempel „Neuling“ möchte die Elf vom Neckar diese Saison endgültig loswerden. Präsident Dr. Thomas Ulmer peilt in dieser Spielzeit einen gesicherten Mittelfeldplatz an. Im Sommer hat die Spielvereinigung mit Sebastian Szimayer im Sommer ihren Top-Torjäger an Rot-Weiß Erfurt verloren.

Am Sonntag möchte der SVE und Peter Rubeck erneut die 2000-Zuschauer-Marke knacken. „Die Mannschaft hat mit zwei Auswärtssiegen vorgelegt. Wir hoffen auf die Zuschauer und brauchen die Unterstützung. Sie haben uns gegen Hoffenheim und Homburg lautstark angefeuert.“

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