Der erste Schritt zu Job und Karriere

Bei der „meet“ an der Uni Trier kamen Studierende und Unternehmen ins Gespräch.

Win-Win-Situation nennt man in Neudeutsch das, was die Messe „meet“ Jahr für Jahr an der Universität Trier leistet. Namhafte Unternehmen präsentieren sich Studierenden, die wiederum mit etwas Glück ein Praktikum, eine Referendariatsstelle oder einen möglichen künftigen Arbeitgeber finden.

Win-Win-Situation nennt man in Neudeutsch das, was die Messe „meet“ Jahr für Jahr an der Universität Trier leistet. Namhafte Unternehmen präsentieren sich Studierenden, die wiederum mit etwas Glück ein Praktikum, eine Referendariatsstelle oder einen möglichen künftigen Arbeitgeber finden. Oder sie kommen zumindest mit ihnen in Kontakt und erhalten von erfahrenen „Personalern“ kompetente Auskunft und Unterstützung. So wie Oksana Lanska. „Ich will promovieren. Mir fehlt aber eine Einschätzung von Experten aus der Berufspraxis, welchen Stellenwert eine Promotion in diesem Tätigkeitsbereich hat. Außerdem wollte ich mich über den besten Zeitpunkt für die Promotion informieren“, erläuterte die VWL- und Statistik-Masterstudentin ihre Motivation, die „meet“ zu besuchen. Nach mehreren Gesprächen mit Unternehmensvertretern ist sie sich nun sicher: „Ich werde die Doktorarbeit gleich im Anschluss an das Studium schreiben und dann den Berufseinstieg suchen. Wie ich heute erfahren habe, erkennen manche Unternehmen die Promotion als Berufserfahrung an.“

Mit großen, auch international operierenden Unternehmen in Kontakt zu kommen, schätzt ihre Kommilitonin Sandra Strzelczyk an der „meet“ besonders: „Man kann sich mit Fachleuten aus der Branche unterhalten. Im Internet bin ich eine von vielen, wenn ich eine Bewerbung einreiche. Hier kann ich sie persönlich abgeben.“

An 36 Ständen fanden die Studierenden kompetente Ansprechpartner für Fragen zu Studium, Praktikum und Berufsplanung. 21 Firmen nutzten die „meet“ zur Rekrutierung und Unternehmenspräsentation, neun stellten sich in halbstündigen Präsentationen ausführlicher vor.

Erstmals war das Messe-Segment JURAcaon mit speziellen Angeboten für Studierende der Rechtswissenschaften in die „meet“ integriert. Arendt & Medernach ist mit 400 Mitarbeitern, davon 280 Anwälte und Juristen, ein bedeutender Arbeitgeber in Luxemburg. Auch für Absolventen der Uni Trier wie beispielsweise Angela Junkes. Sie legte 2006 ihr erstes juristisches Staatsexamen in Trier ab und arbeitet seit 2009 für Arendt & Medernach. „Jura-Studenten an der Universität Trier sind für uns eine interessante Klientel. Wir nehmen die Rekrutierung sehr ernst, wollen aber auch den Namen Arendt & Medernach an der Universität bekannt machen“, erklärt Judith Vallendar, die die Luxemburger „law firm“ gemeinsam mit ihrer Kollegin Angela Junkes repräsentierte.

Ebenfalls Messe-Neuling an der Uni Trier war der Discounter Norma, der laut Sascha Wächter seine Messe-Präsenzen unter anderem nach regionalen Gesichtspunkten und der Fächerstruktur der Hochschulen auswählt. Norma suchte gezielt nach Bewerbern für den Management-Nachwuchs für die Filialen in der Region.

Studierende bei der Berufs- und Karriereplanung zu unterstützen, gehöre inzwischen zu den vielen Zusatzaufgaben der Hochschule, sagte Universitätspräsident Michael Jäckel bei der Eröffnung der Messe. „Die Universität nimmt diese Aufgabe sehr ernst, die meet-Messe ist uns sehr wichtig.“ Jäckel verwies auch auf die beständig steigende Zahl der Aussteller.

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