„Die Flucht – Und plötzlich bist du allein“ – Ein Kurzfilm aus Trier

Film AG des Max-Planck-Gymnasiums produziert Kurzfilm in Zusammenarbeit mit Maurice Stach

Die Film AG des Max-Planck-Gymnasiums Trier hat in Zusammenarbeit mit Maurice Stach einen Kurzfilm mit dem Titel „Die Flucht – Und plötzlich bist du allein“ produziert. 5vier traf sich mit einem Teil des Produktionsteams.

Logo: dieflucht-kurzfilm.de

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Aufwachen, allein in der Schule sitzen und kein Weg raus – ein Alptraum, den viele kennen dürften. Die Film AG des Max-Planck-Gymnasiums Trier tat sich mit dem ehemaligen Schüler Maurice Stach, der schon den Film „Wacht auf“ produzierte (5vier berichtete), zusammen und entwarf eine clevere und spannende Idee für einen Kurzfilm. Das Ergebnis – zu sehen auf einer eigenen Seite – ist ein professionell produzierter Film, der nicht nur spannend gefilmt, sondern auch clever geschrieben ist.

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Eine professionelle Produktion

„Die Idee kam mir als ich in meiner Abiprüfung steckte und die Filme „Shining“ und „Room 1408“ gesehen habe “, erklärt Maurice Stach, Regisseur von „Die Flucht“. Er kam über die Schule zum Film und dreht nun schon seit 2010 Filme: „Die Details des Konzeptes wurden wie die gesamte Produktion zusammen mit der Film-AG bearbeitet. Jeder hatte eine Stimme, das Ganze war ein absolutes Gemeinschaftsprojekt.“ So gab es für das 17-köpfige Team mehr als genug zu tun.

„Ich bin an der Schauspielerei interessiert, sowohl im Theater, als auch vor der Kamera“, meint Milan Walbaum, der in dem Kurzfilm die Hauptrolle spielt. Jean Stach, der sich vor allem für den technischen Aspekt des Films fasziniert, übernahm Ton und Licht, Mareike Scheuer, die auch außerhalb des Sets schreibt, beteiligte sich an der Produktion und dem Drehbuch. Insgesamt zwei Wochenenden wurde gedreht – die Arbeit drum herum war deutlich zeitaufwendiger.

„Die Handlung des Films ist nicht als schulfeindlich zu verstehen“, betont Maurice Stach, „Wir haben uns viele Gedanken gemacht, um das Gefühl, das viele bei Schulprüfungen empfinden, in einen Film umzusetzen.“ Jedes Bild und jede Szene ist geplant und hat Bedeutung – der Film ist mit seinem Thema auch weit über die Schule hinaus anwendbar.

Erfahrungen

Von Links: Milan Walbaum, Mareike Scheuer, Maurice Stach, Jean Stach. Foto: Lars Eggers

Von Links: Milan Walbaum, Mareike Scheuer, Maurice Stach, Jean Stach. Foto: Lars Eggers

„Die Chemie war sehr gut“, so Maurice Stach, „Es gab jede Menge Input und das Vertrauen, dass jeder weiß, was er tut, war auch da.“ Die komplette Produktion war aufgebaut, wie eine echte Filmproduktion – aufgeteilt in Preproduction (Drehbuch, Casting und Szenenaufbau), Production (filmen am Set) und Postproduction (Schnitt, Effekte). Dieser Profianspruch führte zu einer ganzen Menge unerwarteter Erfahrungen für die Setneulinge. „Die Einschränkungen am Set haben mich überrascht“, erzählt Mareike Scheuer, „Das ständige Wiederholen der Szenen, die selbe Sache zwanzig Mal drehen, das war schon anstrengend, aber es hat auch gut geklappt.“

„Alles dauert länger als man denkt“, stimmt Milan Walbaum zu, „Da hat sich die viele Zeit, die man in die Vorbereitung gesteckt hat, wirklich bezahlt gemacht.“

„Das Set war für die Technik eine echte Herausforderung“, weiß Jean Stach zu berichten, „Das Licht passte nicht immer dorthin, wo es hin gemusst hätte. Sowas richtig zu machen ist eine Menge Kopfarbeit und erfordert oft mehr Kreativität als man denkt.“

Wie es weitergeht

Von der Schülerschaft wurde das Projekt durchweg positiv aufgenommen. Die meisten waren überrascht, wie professionell das Endergebnis letzten Endes war. „Es war eine tolle Erfahrung, dass mein erster Film gleich eine solche Profiproduktion war“, meint Milan, „Es war echt stressig und wir mussten viele Kompromisse eingehen. Aber bei aller Arbeit hat es vor allem riesigen Spaß gemacht. Ich werde auf jeden Fall dabei bleiben.“

„Die harte Arbeit hat sich gelohnt“, freut sich Mareike, „Nicht nur haben wir eine Menge gelernt, es ist auch noch etwas handfestes dabei rausgekommen, auf das wir stolz sein können.“

Die Film AG des Max-Planck-Gymnasiums Trier wird auch in Zukunft Filme produzieren und Maurice Stach plant, sogar den Beruf des Regisseurs zu ergreifen.

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