Die FSV-Trier-Tarforst-Ernüchterung gestern

Den Höhenkickern fehlte das "Quäntchen Glück"

Weihnachten ist gut zwei Monate her und die Siegeseuphorie des FSV Trier-Tarforst von insgesamt elf Spielen ohne Niederlage gehört zum Jahr 2015 [ unser Bericht ]. Das erste Auswärts-Pflichtspiel 2016 gegen den TuS Mayen war mit seinem 1:0 im Grunde die Wiederholung der Begegnung des 3. Spieltags der Rheinland-Liga . Beim Heimspiel am 22. August 2015 unterlag der FSV Trier-Tarforst mit 1:2 gegen den TuS Mayen. – Bleibt abzuwarten, ob die „Winterschlaf-Knochen“ am Freitag (26.02.) beim Heimspiel gegen den Tabellenersten SG 2000 Mülheim-Kärlich schon warm sind…

Trier-Tarforst / Mayen. Mayen ist und bleibt auch weiterhin kein gutes Pflaster für die Trierer Höhenkicker. Wie auch schon in der Vergangenheit – so gab es auch am Samstagabend für den Tarforster Tross im Nettetal nichts zu ernten. Die Heimreise erfolgte mit gesenktem Haupt – ohne Punkte und Erfolg. Mayen bleibt ein rotes Tuch, wo die Trauben auch heuer für den FSV zu hoch hingen. Dabei sahen die rund 150 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Beide Teams investierten viel und überzeugten mit starken sowie taktisch geprägten Zweikämpfen, konnten aber an einem torlosen Pausenstand nichts mehr rütteln.

Obwohl die Trierer Höhenkicker eindeutig die besseren Chancen verbuchten – traf man nicht das Mayener Tor. Viele Standarts wurden vergeben – wie etwa ein Freistoß von Josef Schumacher, der den Weg nur an die Latte fand. Ebenso knapp scheiterte Lukas Herkenroth. Sein Versuch Mayens Keeper Kevin Michel zu überwinden ging erneut nur wenige Milimeter neben das Tor. Es fehlte Fortuna im Dress des FSV. Spielerisch lief der Motor gut, nur das Tor wollte bei den Gästen einfach nicht fallen. So kam es schließlich wie es kommen musste – Mayen ging in Führung, nachdem TuS-Stürmer Pascal Steinmetz zehn Minuten vor Schluss die einzigste große Chance in Halbzeit zwei eiskalt nutzte und für seinen Club das erlösende 1:0 markierte. Wehmut auf der einen Seite – großer Jubel dagegen auf der anderen. Die Tarforster konnten die drohende Niederlage nicht mehr vereiteln. Wieder einmal ging man in der Vulkaneifel leer aus. Wie ein Tropfen Wasser über der heißen Lava – verdampften auch dieses Mal die Punkte für den FSV.

“Die Zuschauer sahen ein sehr ausgeglichenes Spiel. Meinen Jungs kann ich absolut keinen Vorwurf machen. Sie machten ihre Sache sehr gut und kamen zudem noch zu guten Chancen. Leider fehlte uns heute das nötige Quäntchen Glück. Unterm Strich hätten sie nach diesem gutem Kampf auf jeden Fall aber einen Punkt verdient gehabt“, lobte Chef-Trainer Patrick Zöllner trotz Niederlage, dessen Team weiterhin mit vierunddreißig Punkten Tabellenplatz fünf markiert.

Weiter geht es für den Tarforster Tross bereits schon am kommenden Freitagabend, wenn um 20:00 Uhr unter Flutlicht den Tabellenführer aus Mülheim-Kärlich empfängt!

// Danke an André Mergener – Pressesprecher des FSV Trier-Tarforst e.V.

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